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Textilforschung Bayern Innovativ: Kongress "Intelligente Textilien"

Der 2. Kongress "Intelligente Textilien" der Bayern Innovativ thematisiert am 16. November 2017 in Kempten das Zukunftspotenzial smarter Hightech-Textilien. Die Veranstaltung bietet u.a. Best-Practice-Beispiele von Anwendern intelligenter Textilien. Mehr als 300 Entscheider wie Freudenberg, Otto Bock HealthCare und Trans-Textil werden erwartet.

Smarte Textilien beflügeln mit kräftigen Innovationsimpulsen Anwenderbranchen wie Mobilität, Medizin oder Sport & Lifestyle, so die Bayern Innovativ GmbH. Die Gesellschaft ist u.a. in der Textilforschung aktiv, insbesondere in den Bereichen funktionelle Textilien und textile Zukunftstechnologien. Technische Textilien zählen laut Bayern Innovativ zu den stärksten Umsatztreibern der Textilbranche. Unter Berufung auf die US-Studie „Smart Textiles Market by Type, Function, Industry, & Geography – Global Forecast to 2020“ teilt die Gesellschaft mit, dass sich der globale Markt bei e-Textilien von knapp 800 Mio. US-Dollar (2014) bis 2020 auf 4,72 Mrd. US-Dollar fast versechsfacht.

„Während die Branche noch vor gut 20 Jahren mit Produktionsrückgängen und Verlagerungen ins Ausland zu kämpfen hatte, positioniert sie sich nach einem erfolgreichen Strukturwandel und der Spezialisierung auf Hightech-Textilien jetzt mit hohem Innovationspotenzial und einem attraktiven Marktvolumen“, sagt Christina Harwarth, verantwortlich für den Bereich Textil bei der Bayern Innovativ. Dies würden auch die mehr als 300 erwarteten Entscheider aus den Bereichen Textil- und Bekleidung, Automotive, Lifestyle & Sport, Medizin und Protective Wear sowie Mikrosystemtechnik auf dem Kongress der Bayern Innovativ "Intelligente Textilien" am 16. November in Kempten zeigen. Unter den teilnehmenden Unternehmen sollen sich bereits Größen wie Adidas, Archroma, ColorTextil, Freudenberg, Mazda, Otto Bock HealthCare, Südwolle, Trans-Textil, Textilcolor, TWE und Webasto befinden.

Fokus auf smarte Textilien

Aspekte für die nächste Generation an intelligenten Textilien wie zum Beispiel neueste Technologien für Realisierung intelligenter Funktionen, für die Kontaktierung oder die Energieversorgung sollen bei der Veranstaltung im Fokus stehen. In den Key-Notes präsentieren Anwender intelligenter Textilien aus Sicht internationaler Unternehmen Best-Practice-Beispiele und Erfahrungen bei der Entwicklung und Markteinführung intelligenter, smarter Textilprodukte sowie hier existierender Anforderungen, so die Gesellschaft.

Interaktiver und kommunikativer Branchentreff

Der Kongress "Intelligente Textilien" biete mit unterschiedlichen Formaten in der Open Area, darunter Fachausstellung, Diskussionsrunden und Fachvorträgen, einen neuen offenen, interaktiven und kommunikativen Branchentreff für nationale und internationale Vordenker der Textilszene. „In der Textilbranche sind mehr denn je Innovationen gefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit zu halten und auszubauen: Mit diesem neuen Kongressformat passen wir uns an diese Anforderungen an, bieten eine Infrastruktur für eine schnellere Initiierung und Realisierung von innovativen, textilen Produkten und ermöglichen ein effizientes und professionelles branchen- und technologieübergreifendes Networking“, sagt Harwarth.

Länderübergreifende Zusammenarbeit der Textilindustrie

Der Kongress wird von Bayern Innovativ konzipiert und organisiert in Kooperation mit dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. Dabei erfährt der Kongress umfassende Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Als Partner sind zudem Verbände, Institutionen und Einrichtungen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eingebunden.

Ziel ist eine Intensivierung der länderübergreifenden Zusammenarbeit der Textilindustrie:

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