Girbau

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Der spanischer Hersteller bietet ein breites Maschinenangebot für die vielfältigen Anforderungen, die an den Wäscher gestellt werden. Foto:Girbau

Der spanische Hersteller GirbauS.A., der in Hannover die Niederlassung Girbau Deutschland unterhält, hat es sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gemacht, die im Hause konstruierte und gefertigte Waschtechnik an die Anforderungen, die an kleine bis mittlere Wäschereibetriebe gestellt werden, anzupassen. Entsprechend dem Einsatzzweck und der Kapazitätsanforderung werden im Bereich Waschschleudermaschinen zwei Baureihen produziert: Die Modellreihe „4“ umfasst Maschinen mit Beladegrößen von 7, 12, 23, 40, 57 und 110 kg Trockenwäsche. Letztere wird in fest montierter und kippbarer Bauweise (Stat/Tilt) angeboten. Dieneue „6er“-Serie umfasst grundsätzlich hochschleudernde Maschinen in den Baugrößen 8, 13 und 17 kg sowie mitteltourig schleudernde Automaten in den Kapazitäten 10, 13, 17, 23, 32 und55 kg.Das neue Antriebssystem „G-Drive“ basiert auf der Frequenzumrichter-Technik und ermöglicht es, sechs verschiedene Drehgeschwindigkeiten der Trommel zu fahren. Auch die Schleuderdrehzahlen lassen sich weitgestaffelt je nach Empfindlichkeit der Wäsche modifizieren. Durch die integrierte Unwuchtkontrolle werden Vibrationen der Bauteile reduziert. Auch die hochschleudernden Maschinen der „6er“-Serie sind freistehend ausgeführt. Sie benötigen keine Verankerungen. Duch das „MDR“-System („Multi Directional Springs“, was etwa bedeutet, dass die Abfederung des Trommelgehäuses in verschiedenen Richtungen wirksam ist) werden stabile Schleuderdrehzahlen gewährleistet, die einen g-Faktor von mehr als 350 G ermöglichen, wobei mehr als 95 % der Vibrationen geschluckt werden. Nach Herstellerangaben ermöglicht die neue Steuerung der Waschschleuderautomatendurch „Inteli-Control“ in Verbindung mit dem „G-Drive“ einen universellen Einsatz der Maschinen. Sie erlaubt viele Programmiermöglichkeiten mit 20 vordefinierten und 79 freiprogrammierbaren Programmen. „Inteli“ zeigt die einzelnen Programm- und Ausführungsschritte als Symbole auf einem Display an. Das System arbeitet mit Speicherkarten, so dass auch die Möglichkeit besteht, Programme auf die Inteli-Steuerung anderer Waschmaschinen zu kopieren.

Trommel, Lagerbock und Lagerung sind bei den Maschinen überdimensioniert ausgeführt. Bei der Trommel sorgen schweißnahtlose Übergänge für Langlebigkeit dieses Bauteils sowie für eine schonende Behandlung der Wäsche. Zusätzliche Öffnungen in den Trommelrippen lassen das Wasser kaskadenartig ins Innere strömen, so dass sich Wasch- und Spülgänge effizienter vollziehen. Serienmäßig sind zwei Kammern für pulverförmige sowie zwei Becher für flüssige Produkte vorgesehen. Der Anschluss von Dosierpumpen für flüssige Medien ist vorbereitet. Die „Inteli“-Steuerung kann bis zu zwölf Pumpensignale ansteuern. Der Warenschonung dient das neufür die „6er“-Serie entwickelte „Aquamixer“-System. Es handelt sich hierbei um eine Mischeinrichtung für Kalt- und Warmwasser, die die Wunschtemperatur der Waschflotte mit größter Präzision erzielt. Die Maschinen der „6er“-Baureihe werden mit drei wählbaren Kontrollsystemen geliefert:

KDie „Coin“-Version ist für Waschsalons gedacht. Sie enthält vier individuell und von Phase zu Phase modifizierbare Programme.

KDie „Logi“-Version eignet sich für gewerbliche Wäschereien und bietet acht individuell und von Phase zu Phase modifizierbare Programme.

KDas „Inteli“-Control realisiert die Palette der Wäscherei-Dienstleistungen.

Weitere Informationen unter
www.girbau.de.