Verbandszertifizierung

Dritte Runde gestartet

 
21.09.2010
 

Über den aktuellen Stand und die Weiterentwicklung der Verbandszertifizierung des DTV berichtete RWTextilservice bereits in den vergangenen Ausgaben. Seit dem Start des branchenspezifischen Qualitätskonzeptes vor zwei Jahren wurden mittlerweile 23 Betriebe erfolgreich gem. DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Derzeit sind zwei weitere Module für das QM-System in Arbeit. Morgen, am 22. September startet eine dritte Zertifizierungsgruppe. mit einem Workshop.

In Frankfurt am Main gehen weitere qualitätsorientierte Betriebe in die dritte Runde der Matrixzertifizierung unter dem Dach des Fach- und Unternehmerverbandes. Alle neuen Betriebe profitieren mittlerweile von den Erfahrungen ihrer Branchenkollegen. „Da es zu unserem Auftrag gehört, das Qualitätskonzept kontinuierlich zu optimieren, werden derzeit weitere Module der Verbandszertifizierung entwickelt bzw. geprüft“, erklärt Dipl.-Betriebswirt Oliver Ludolph von der Intrasys Beratungsgesellschaft für Unternehmensorganisation mbH, Altdorf.


Mit dem Modul Arbeitssicherheit sollen die Betriebe künftig eine Vorgabe erhalten, um im Rahmen eines Managementsystems die Arbeitssicherheit im Betrieb rechtssicher zu gestalten. Analog zur DTV-Verbandszertifizierung wird es einen Zugriff auf die notwendigen Dokumente auf einem Server geben.


Für DTV-Verbandszertifizierungsteilnehmer ergibt sich die Möglichkeit, das Arbeitssicherheitsmanagementsystem in das QM-System zu integrieren, eine Stand-alone-Lösung wird ebenfalls angeboten. Derzeit in der Prüfung ist die Option, über dieses Modul gleichzeitig eine Lösung zu integrieren, die eine Betreuung durch Sicherheitsbeauftragte und Arbeitsmediziner für jeden Betrieb sicherstellt.


Ein weiteres Modul zur Optimierung des Umwelt- bzw. Energiemanagements im Unternehmen soll das bestehende QM-System um einen Managementbereich erweitern. Im Mittelpunkt dieses Bausteines, der ebenfalls an das QM-System angedockt werden kann, steht die Realisierung von Einsparpotenzialen, z.B. beim Einsatz von Energie und Wasser. Inwieweit eine Umsetzung dieses Systems möglich ist, wird derzeit vom DTV geprüft.