2. Hohenstein Nano-Forum
Mit Hilfe der Nanotechnologie wurden in der Textilbranche in den vergangenen Jahren viele innovative Produkte entwickelt. Der vermehrte Einsatz der winzigen Nanoteilchen hat jedoch eine Diskussion um mögliche Gefahren in Gang gesetzt. Auf dem 2. Hohenstein Nano-Forum gaben Wissenschaftler einen Überblick über den aktuellen Stand der Sicherheitsdiskussion und Forschung in diesem Bereich.
Die Nanotechnologie hat in der Oberflächenveredlung vor etwa einem Jahrzehnt Einzug gehalten. Was anfänglich harten Flächen wie Keramik und Glas vorbehalten war, fand binnen weniger Jahre auch in der Textilindustrie großen Anklang. So werden nanopartikuläre Teilchen beispielsweise für Schmutz abweisende Ausrüstungen oder antistatische Effekte eingesetzt und winzige Silberionen verleihen antimikrobiellen Stoffen ihre Wirksamkeit gegenüber Keimen.
Doch obschon die Nanotechnologie erst einmal mit großer Begeisterung von der Branche aufgenommen wurde, kamen schon bald Zweifel an den Millionstel Millimeter kleinen Teilchen auf. So rückten die gesundheitlichen Auswirkungen bei der Applikation, der Nutzung und der Entsorgung in den Mittelpunkt und werden seither in der Öffentlichkeit mit stark abweichenden Standpunkten diskutiert.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (Denkendorf) bereits seit dem Jahr 2006 ein eigenes Nano-Forum (siehe Ausgabe 3/2011 der RWTextilservice). Seit dem Jahr 2010 findet die eintägige Veranstaltung in Kooperation mit den Hohensteiner Instituten (Bönningheim) und dem Forschungskuratorium Textil (Berlin) statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragestellungen, jüngste Forschungsergebnisse und Erkenntnisse auf dem Gebiet der Nanotechnologie.
Mehr zum Nano-Forum lesen Sie in der Februar-Ausgabe von RWTextilservice.