Der von t+m in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden entwickelte Code of Conduct beinhaltet zum Beispiel soziale Themen wie Menschenrechte und Arbeitsbedingungen, gemeinnützige Belange wie den Umweltschutz und die Berücksichtigung von Verbraucherinteressen ebenso wie die Verpflichtung zur Einhaltung der Gesetze und eine Absage an Bestechung und Korruption. Außerdem ist der faire Umgang mit Geschäftspartnern geregelt sowie ein Bekenntnis zu bürgerschaftlichem Engagement.
Der Gesamtverband textil+mode stellt den Code of Conduct auch nicht verbandlich organisierten Unternehmen zur Verfügung. „Wir empfehlen den Unternehmen, sich dem Code of Conduct zu verpflichten, er ist als Leitlinie für ein unternehmerisches Handeln zu verstehen, das stets der gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung tragen soll“, erklärt Dr. Wolf-Rüdiger Baumann, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes textil+mode.
Auch international soll der Code of Conduct eingesetzt werden können: Für ausländische Kunden und Lieferanten stellt t+m Übersetzungen in den wichtigsten europäischen Sprachen, Chinesisch und Vietnamesisch zur Verfügung. Außerdem hat der Verband ein entsprechendes Logo entworfen, das die Unternehmen in ihrer eigenen visuellen Kommunikation einsetzen können.
„Die Dokumentation unternehmerischer Verantwortung wird immer wichtiger“, sagt Baumann. „Wir wollen gerade die kleineren Unternehmen ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und ihre Chancen zu nutzen: Ein wachsender Markt für nachhaltige Produkte und eine aufmerksame Öffentlichkeit sind Gründe, das Thema anzugehen. Aber auch die Mitarbeiter fragen zunehmend, nach welchen Regeln ihr Arbeitgeber agiert.“