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Coronakrise ARD zeigt Lockdown-Folgen in Großwäscherei

Wirken die Anfang November verschärften Corona Maßnahmen? Wie wirken sie sich auf die Wirtschaft aus und fließen die staatlichen Hilfen? Fragen wie diesen geht das Magazin ARD extra im Beitrag „Die Corona-Lage“ nach und blickt u. a. hinter die Kulissen der Großwäscherei Schwan. Wie es dem Familienbetrieb aus Mühlheim geht.

Auftragseinbrüche und steigende Kurzarbeit – die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise und der zur Eindämmung der Pandemie getroffenen Maßnahmen sind enorm, auch bei indirekt vom zweiten Lockdown betroffenen Betrieben. Wäschereien stehen vor leeren Containern, Brauereien bleiben ohne die Bestellungen aus der Gastronomie auf ihren Bierkisten sitzen und Bauprojekte werden ins nächste Frühjahr geschoben. Moderator Markus Gürne hakt im ARD extra "Die Corona-Lage" bei Bundesfinanzminister Olaf Scholz nach: Wer bekommt Unterstützung und fließen die Hilfen bereits? Reicht die Summe, auch wenn der Lockdown weitergehen wird?

ARD extra stellt Großwäscherei Schwan vor

Einer der Betriebe, den die ARD besucht, ist die Großwäscherei Schwan aus Mühlheim am Main. 98  Prozent der Umsätze brachen in dem Familienbetrieb in der fünften Generation weg. Für Inhaber Christoph Quartier eine schwierige Situation, der Betrieb ist für ihn mehr als Arbeit: "Da hängt viel Herzblut dran", sagt er. Aktuell hängt das Unternehmen in der Luft, ob Quartier stattliche Hilfen bekommt, sei derzeit noch unklar. Keine gute Voraussetzung, um für die Zukunft zu planen, findet Sohn Franz.

Zudem begleitet die Sendung eine Intensiv-Pflegerin bei ihrer Arbeit, besucht eine Baustelle und schaut, wie Städte im Erzgebirge den Lockdown erleben. Den Beitrag finden Interessierte in der ARD-Mediathek. Dort ist er bis 16. November 2021 abrufbar.

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