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Medizinische Masken Atemschutzmasken: Markierlösung schützt vor Plagiaten

Zum Nachweis der Echtheit von Atemschutzmasken hat Tailorlux eine Produktmarkierungslösung entwickelt, die Beschaffungsabteilungen und medizinischem Personal die Gewissheit geben soll, dass die Schutzausrüstung die zugesicherten Eigenschaften erfüllt.

Die Covid-19-Pandemie hat den Markt für Persönliche Schutzausrüstung leergefegt, Hersteller kommen mit der Produktion von zertifizierten Atemschutzmasken und Anzügen zum Schutz gegen Infektionserreger kaum hinterher. Die Preise sind in exorbitante Höhen gestiegen und die Aussicht auf hohe Gewinne bringt laut Tailorlux , Experte für Palgiatschutzlösungen, immer mehr Fälschungen hervor. Zum Nachweis der Echtheit von Persönlicher Schutzausrüstung hat Tailorlux nach eigenen Angaben eine dauerhafte, nicht sichtbare und kostengünstige Produktmarkierungslösung entwickelt, die auch nach Jahren detektiert werden kann. Ziel sei es, den Beschaffungsabteilungen und dem medizinischen Personal die Gewissheit zu geben, dass die Schutzausrüstung die zugesicherten Eigenschaften erfüllt und Produzenten ein zuverlässiges Mittel gegen Produktpiraterie zur Verfügung stellt.

Zur Ausrüstung gehören Schutzkittel, Einweghandschuhen und Schutzbrille sowie ein dicht anliegender Mund-Nasen-Schutz beziehungsweise eine artikelfiltrierende Atemschutzmaske zur Reduktion infektiöser Aerosole in der eingeatmeten Luft. Diese sogenannten Filtering Face Pieces (FFP) der Klassen FFP2 und FFP3 wurden aufgrund der Schließung wichtiger Produktionsstätten und der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus zur Mangelware, die zu Höchstpreisen gehandelt wird.

Hersteller müssen Mindeststandard garantieren

Um die gesundheitliche Unversehrtheit des medizinischen Personals zu gewährleisten, haben sich Regierungen in die Versorgung ihrer Gesundheitseinrichtungen mit Persönlicher Schutzausrüstung eingeschaltet. In Deutschland garantiert ein Open-House-Modell die Abnahme von Atemschutzmasken zu festgelegten Preisen. Voraussetzung ist, dass der Hersteller einen Mindeststandard garantieren kann. Dieser ist in der DIN EN 149 festgelegt und unterliegt nach der PSA-Verordnung einer Konformitätsbewertung, die eine Einhaltung der Anforderungen garantiert. Angesichts der akuten Lage gilt derzeit jedoch ein Schnelltest für die Maskenzertifizierung; er wurde vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die DEKRA Testing and Certification umgesetzt.

Schnelltest für Maskenzertifizierung hat Lücken

"Dieses abgekürzte Verfahren hat zwar eine schnelle Aufnahme der hiesigen Masken-Produktion ermöglicht. Aber durch das Aussetzen des Kontrollinstruments der Konformitätsbewertung besteht das Risiko, dass der Standard angesichts des enormen Bedarfs nicht gehalten werden kann. Gleichzeitig wird es Produktfälschern leichter gemacht, eine ungeprüfte Ware unbekannter Herkunft einzuführen und aus der Pandemie Profit zu schlagen", gibt Tobias Herzog, Geschäftsführer von Tailorlux zu bedenken. Durch eine u nauslöschliche, nicht sichtbare, detektierbare Produktmarkierung lasse sich der Ursprung jeder Maske schnell und sicher nachvollziehen. Der Prozess funktioniert ohne zeitliche Einschränkung, so dass auch eine Nachweismöglichkeit im Hinblick auf künftige Pandemien bevorratete Atemschutzmasken besteht.

Echtheit mittels Lichtspektroskopie ermittelt

Für die Markierung und Rückverfolgung von Produkten hat Tailorlux die Sicherheitspigmente "Tailor-Safe" entwickelt, deren Echtheit mittels Lichtspektroskopie überprüft werden kann: Die Kristall-Pigmente reflektieren ein individuelles, detektierbares Lichtspektrum, so der Hersteller. Aufgrund ihrer enormen Partikelfeinheit ließen sich die Marker in nahezu jedes Trägermaterial einarbeiten und werden dadurch zum untrennbaren Bestandteil des Produkts. Die für die Atemschutzmasken benötigten Spinnvliese kann Tailorlux zufolge auf Faserebene markiert werden, die fertigen Masken mit einer Spezialdruckfarbe eindeutig gekennzeichnet. So stellten Anbieter mit geringem Aufwand den Sicherheitsstandard ihrer Produkte sicher, während die Beschaffungsabteilungen die Gewissheit haben, dass sie die Persönliche Schutzausrüstung des medizinischen Personals nicht teuer zu stehen kommt, so das Unternehmen.

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