Österreich -

Schulunterrichtsgesetz Ausbau der individuellen Berufsorientierung

3 2005 wurde mit Einführung des § 13b SchuG (Schulunterrichtsgesetz) die individuelle Berufsorientierung für alle Schüler der Sekundarstufe eins möglich gemacht. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) setzte sich seither für eine Ausweitung des Angebotes, auch für die Jugendlichen in der Sekundarstufe zwei, ein. Im Rahmen der Schulrechtsnovelle 2016 wurde diese Forderung zum September 2016 umgesetzt und der entsprechende § 13b des SchuG geändert. Individuelle Berufsorientierung ist nunmehr für alle Schülerinnen und Schüler ab der achten Schulstufe möglich.

Berufsorientierung stärkt Jugend und Betriebe

Individuelle Berufsorientierung soll es für alle geben. Bislang war das Schnuppern in Betrieben nur für Jugendliche in der Unterstufe möglich. Ab dem Schuljahr 2016 tritt der von der WKÖ geforderte Ausbau der individuellen Berufsorientierung in Kraft. Das bedeutet, dass es für alle Jugendlichen ab der achten Schulstufe möglich ist, an fünf Tagen pro Unterrichtsjahr berufspraktische Tage zu absolvieren. Bislang war das nur für die Schüler der Unterstufen möglich. Damit können alle Schüler ab Klasse acht an bis zu fünf Tagen pro Jahr dem Unterricht fern bleiben, um in dieser Zeit berufliche oder berufsbildende Orientierung gewinnen zu können.

Gesetzlicher Hintergrund

Das SchuG mit Artikel § 13b trat zum 1. September 2016 in Kraft:

Individuelle Berufs(bildungs)orientierung (Auszüge):

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