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ABG Systems Ausgabeschrank für gelegte Wäsche

Das Unternehmen ABG Systems GmbH aus Frechen bietet mit der White Box ein Schrankmodul für gelegte Wäsche. Gerade für Bereiche im medizinischen und industriellen Umfeld, wo ein intensiver Bekleidungstausch sowie eine schnelle und kontrollierte Ausgabe mit gleichzeitiger Rückverfolgbarkeit ohne viel Personalaufwand erforderlich ist, sei die Ausgabelösung geeignet, so ABG Systems.

Die Funktionsweise der White Box beschreibt das Unternehmen wie folgt: Jeder Schrank kann einen Mix an unterschiedlichen Wäscheteilen enthalten, die in den Stammdaten hinterlegt werden. Der Nutzer meldet sich mittels RFID-Ausweiskarte (oder Magnetstreifenkarte) am PC-Terminal an, wählt seine gewünschte Wäsche aus und kann nun die Tür öffnen und die korrekte Wäsche entnehmen. Die entnommenen Teile werden auf sein/ihr Konto gebucht und die Bestände im Schrank aktualisiert. Nimmt der Nutzer Wäsche über sein Guthaben hinaus, kann er keine weiteren Teile entnehmen bis Schmutzwäsche abgeworfen wurde und das ­Guthaben wieder positiv ist. Optional ­erfolgt eine Meldung an den System­administrator, wenn eine festgelegte Grenze der Entnahme überschritten wurde.

Es handelt sich um einen Stahlschrank mit drei Türen und maximal zwölf Ablagen für die Wäsche. Optional kann das System laut Anbieter auch mit sechs Türen ausgestattet werden. Auf jeder Ablage passen maximal 30 Wäscheteile. Die Höhe und die Einteilung der Fächer seien kundenspezifisch gestaltbar. Bis zu vier Schränke werden von einem Bedienpult mit einem 8“-PC-Bildschirm inklusive Windows 7 embedded und einer SQL-Datenbank gesteuert. Wenn mehrere Schränke zum Einsatz kommen, werden sie über Ethernet vernetzt.

Die Befüllung soll einfach und schnell sein. Zunächst wird in der Software die Sollmenge pro Artikel und pro Tür festgelegt. Danach wählt der Administrator die Tür aus und bekommt auf dem Bildschirm die zu befüllende Menge angezeigt. Ein Stapel mit Wäsche in identischer Größe wird auf die Ablage gelegt. Nachdem alle Ablagen befüllt wurden und die Tür geschlossen wurde, führt das System eine automatische Inventur innerhalb von fünf Sekunden durch und speichert die Daten in der Datenbank, so ABG Systems.

Durch den Einsatz von UHF-RFID-Chips soll eine schnelle Pulklesung mit hoher Reichweite möglich sein. Die Stahlausführung des Schrankes schirme gleichzeitig das Lesefeld ab. Somit sei die Befüllung in wenigen Minuten erledigt. Ebenfalls sei es möglich, die Einteilung und Konfiguration der Ablagen jederzeit anzupassen, sollte sich – durch Personalwechsel – die Größenverteilung im Bekleidungsmix ändern.

Die Aufstellung und Installation erfordert wenig Platz und Aufwand; die Schränke können einfach umgestellt werden, verspricht ABG Systems. Ein Netzwerkanschluss sei notwendig.

White Basket – Rückgabeschrank Modell L und C: Der White Basket ist ein Rückgabeautomat für schmutzige Wäsche mit einem Schrank für einen Rollcontainer mit den Abmessungen 800 × 1.700 × 700 mm. Die geringe Größe soll die Aufstellung in schmalen Gängen ermöglichen, ohne den Fluss von Personal oder Ware zu behindern. Bei Einwurf der Bekleidung wird der Chip gelesen, eine LED leuchtet und das Teil fällt in den integrierten Rollcontainer. Der Rollcontainer kann zwischen 300 und 350 Bekleidungsstücke aufnehmen, je nach Größe und Material.

LSC – Rückgabeschrank Modell Kompakt: Das Modell Kompakt ist der kleinste Rückgabeautomat von ABG Systems. Die Bekleidungsstücke werden in einem halbhohen Rollcontainer unterhalb des Einwurfes gesammelt. Der Rollcontainer hat die Abmessungen 600 × 1.100 × 600 mm und kann gegen Aufpreis mitgeliefert werden.

Standardmerkmale: Für jeden Automaten können nach Anbieterangaben die Schwellenwerte für die Entleerung individuell festgelegt werden. Über das Ethernet-Netzwerk werde ein Alarm an den Zentralrechner geschickt, wenn die Con­tainer voll sind. Der integrierte Chipleser speichere die Anzahl der gelesenen Bekleidungsstücke auch intern, damit, im Falle eines temporären Netzwerkausfalles, die Daten nicht verloren gehen.

Jede White Box enthält laut ABG Systems eine Lizenz der ONE-Softwareplattform zur Interaktion mit dem Ausgabeschrank (z.B. Steuerung der Befüllung, Festlegen des Guthabens pro Nutzer, Sollmengen für jeden Artikel, etc.). Auch ­könne hierüber eine erste Fehlerdiagnose erstellt werden. Zusätzlich gebe es die Möglichkeit einer Fernwartung, wenn die IP-Adresse für Fernzugriff freigeschaltet ist.

Softwarelösung ONE: ONE ist eine Softwareplattform für die Verwaltung, Steuerung und Überwachung der Logistik von Wäsche und Berufsbekleidung in Gesundheitseinrichtungen. Die Lösung soll es ermöglichen, die gesamte Verwaltung und Rückverfolgung der Wäsche für die Stationen und den OP, der Clogs und der persönlichen Schutzausrüstung von der Reinigung in der Wäscherei bis zur endgültigen Verwendung im Krankenhaus unter Kontrolle zu haben.

ONE ermöglicht laut ABG Systems zudem die Steuerung jeglicher Hardware, die im Logistikmanagementprozess eingesetzt wird, zu zentralisieren: Die gesamte Linie White und alle anderen Lösungen von ABG Systems zum Zählen der Textilien sollen über die ONE-Schnittstellen direkt konfigurierbar und anwendbar sein. Die Plattform ONE sei ein neues Modell der Kontrolle:

  • Sie ermögliche es den Krankenhäusern, den Verbrauch der Wäsche, die Verwendung der Berufsbekleidung, die Liefermodalitäten und die Verwaltung des Verteilungsdienstes zu verifizieren.
  • Sie biete Wäschereien die Möglichkeit, den gesamten Prozess der Verwaltung und Nutzung von Wäsche in einer einzigen IT-Umgebung zu überwachen.

ONE verfügt über eine eigene App, die auf jedem Android-Gerät verwendet werden kann, so ABG Systems.

www.abg.systems

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