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Ausbildungstart Azubis und Bekleidung: Die 3 häufigsten Fragen

Das neue Ausbildungsjahr steht vor der Tür und die Azubis sind in den Startlöchern. Wer sich optimal auf den Nachwuchs vorbereiten will, sollte sich u.a. Gedanken über die Berufsbekleidung der Berufseinsteiger machen. Was soll ich den Azubis kaufen? Was ist ihnen wichtig? Der textile Mietdienstleister Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH (DBL) beantwortet die häufigsten Fragen zum Thema.

Das neue Ausbildungjahr beginnt. Das bedeutet nicht nur für Azubis neue Herausforderungen. Auch die Ausbilder stellen sich viele Fragen, beispielsweise zur Arbeitsbekleidung ihrer neuen Schützlinge. Alexander J. Neuerzling vom textilen Mietdienstleister DBL hat versucht, die drei häufigsten Fragen zu beanworten:

1. Wie müssen meine Azubis gekleidet sein?

Mit berufsspezifischer, arbeitsplatzgerechter und funktioneller Berufskleidung, die bei der Arbeit unterstützt und den einzelnen Azubi auch optisch in das Unternehmen integriert. Also so wie ihr restliches Team. Achten Sie darauf, dass den Azubis in der kalten Jahreszeit und bei Outdoorarbeiten ggf. zusätzlich wärmende Kleidung oder Funktionstextilien zur Verfügung gestellt werden. So können Krankheitstage gemindert, Ausfallzeiten minimiert werden.

An bestimmten Arbeitsplätzen bedarf es eventuell normgerechter Schutzkleidung. Ausschlaggebend ist hier eine Risikoanalyse, die der Arbeitgeber durchführen (lassen) muss. Beispiele sind Arbeitsplätze, an denen Schweißarbeiten stattfinden oder mit Chemikalien umgegangen wird. Aber auch Tätigkeiten im fließenden Verkehr erfordern meist spezielle Schutzkleidung.

Unternehmer müssen sich hier darüber klar sein, dass sie die Verantwortung tragen und sich bei Missachtung strafbar machen können. Der Unternehmer trägt die Verantwortung für das Tragen der Schutzkleidung – auch bei den Auszubildenden.

Da es gerade bei Azubis oft üblich ist, dass sie im Unternehmen zwischen den Abteilungen wechseln, um alle Bereiche kennenzulernen, muss auch die dann ggf. am Arbeitsplatz zum Einsatz kommende Schutzkleidung bereitstehen.

2. Worauf legen Azubis bei der Berufskleidung Wert?

Auf die Optik – ganz klar. Die Fragen, die sich die Azubis stellen, sind die gleichen wie vor dem heimischen Kleiderschrank: „Wie sehe ich aus? Ist es okay? Oder mach ich mich lächerlich?“ Schließlich ist Kleidung Ausdruck von Individualität – in diesem Alter ganz besonders. Es ist also nicht leicht, ein vom Unternehmen vorgeschriebenes Outfit zu tragen.

Es ist wichtig, dem Azubi zu vermitteln, welchen Stellenwert ein gutes und einheitliches Erscheinungsbild hat – und dass alle Mitarbeiter eines Unternehmen dazu beitragen. In der Regel stärkt eine einheitliche Kleidung aber auch das Selbstbewusstsein. Die Azubis fühlen sich schneller als Teil eines Teams und gehören von Anfang an dazu.

Allerdings sollten die Entscheider bedenken, dass der Job nur in Kleidung Freude macht, in der sich die Azubis bzw. alle Mitarbeiter wohlfühlen. Nur dann können sie sich selbstischer präsentieren. Wichtige Kriterien für gute Kleidung: Moderne Schnitte, ein hoher Tragekomfort des Gewebes und eine smarte, branchengerechte Ausstattung, z. B. die Anordnung, Größe und Anzahl der Taschen. Und – auch entscheidend – eine große Auswahl an Kollektionsteilen. Unternehmer sollen außerdem Tragetest und persönliche Anproben anbieten, um herauszufinden, welche Teile bei den Mitarbeitern ankommen. Die meisten Kollektionen lassen heute Vielfalt zu und bewahren gleichzeitig die Corporate Identity. Wenn also der eine lieber eine sportliche Softshelljacke im Job trägt und der andere eine klassische Bundjacke, lässt sich dies dennoch zu einem gesamten Konzept kombinieren.

Zum Timing: Der Abschluss des Ausbildungsvertrags ist meist ein geeigneter Termin, um die Einkleidung neuer Azubis zu organisieren. So kann man beispielsweise die Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages mit einer Anprobe verbinden, um die passende Konfektionsgröße für die neuen Mitarbeiter herauszufinden.

3. Was müssen Azubis akzeptieren?

Wenn im Betrieb bei Einsätzen mit Risiken Schutz- oder Hygienekleidung getragen werden muss, darf es keine Diskussion geben. Hier ist der Unternehmer in der Pflicht, den Mitarbeitern diese Kleidung bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Die Azubis müssen akzeptieren, dass Sicherheit vor Optik und Komfort geht.

Aber auch, wenn Kleidung als Corporate Fashion festgelegt ist und der Azubi mehrfach gegen Anweisungen, diese Kleidung zu tragen, verstößt, kann eine Abmahnung erfolgen. In der Regel lässt sich dies aber durch Beratung und klärende Gespräche vermeiden. Derartige Diskussionen sind heutzutage eher, ungewöhnlich. Es gibt heute moderne, coole Kollektionen – die werden gerne getragen und nicht selten nach Feierabend noch angelassen.

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