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Multimatic Finishen – das „Happy End“ der Textilpflege

Der Finishbereich ist in doppelter Hinsicht entscheidend für den Erfolg einer Textilreinigung: Er beeinflusst sowohl die wahrgenommene Qualität der Dienstleistung als auch die Kostensituation. Kunden nehmen das Finish­ergebnis als Erstes wahr. Wenn dieses nicht stimmt, entsteht ein schlechter erster Eindruck – und auf Dauer ein Umsatzverlust. Außerdem entstehen beim Finishen etwa 50 Prozent der Gesamtkosten der Dienstleistung Textilpflege, davon sind ein wesentlicher Teil Personalkosten, rechnet Maschinenanbieter Multimatic vor.

Mit den Finishgeräten des Unternehmens aus Melle sollen Textilreinigungen ihre Bügelqualität sicherstellen können. Zudem erleichtern sie die nachträgliche handwerkliche Finisharbeit und senken so die Personalkosten, verspricht Multimatic. Mit den Bügeltischen, Garderobenformern, Hosentoppern, Kittel- und Hemdenfinishern des Anbieters sollen hohe Stückleistungen bei erstklassiger, langlebiger Finishqualität erzielbar sein. Außerdem weiß man in Melle: Beim Vorfinishen nassgereinigter Garderobe sind Spann- und Streckvorrichtungen wichtig, denn das Wasser hat die Fasern quellen lassen. Außerdem wurden sie beim Schleudern und Trocknen stärker verformt als beim Reinigen im Lösungsmittel. Die folgenden Innovationen machen Multimatic zufolge die maßgeblichen Unterschiede.

Computersteuerung: Sie soll einfach zu bedienen und zu parametrieren sein sowie automatisch konstante Arbeits­abläufe gewährleisten. Für jedes Material, jede Größe und Schnittform gibt es laut Multimatic das passende Programm. Handsteuerung für Sonderfälle sei jederzeit möglich, ebenso die Erfassung von Stundenleistung.

Absaugung im Bereich der Büste: Diese Funktion ist beim Hochleistungs­finisher 484 nicht mehr erforderlich, da speziell konstruierte Patschen das schnelle und glatte Aufziehen des Hemds auf die Büste ermöglichen sollen. Dadurch kühle die Büste nicht mehr aus und es werde zusätzlich neben der Kondensatdoppelnutzung Energie eingespart.

Beheizte Andruckleiste: Sie soll an Hemden, Universal- und Kittelfinishern ein glattes, perfektes Finishen der Knopf- und Knopflochleiste gewährleisten. Außerdem verhindere sie das Knittern, senke die Trockenzeit und steigere die Finishqualität.

Manschettenschlitzpatschen: Dieses Detail am MaxiShirty ist mit Dampf bzw. elektrisch beheizt. Sie werden nicht angepresst, sondern liegen mit einem so geringen Abstand über der Manschette, dass sie – so die Erfahrung von Multimatic – helfen, die Feuchtigkeit aus den mehrlagigen Stofflagen (Zuschnittteile) schneller zu verdampfen und die Oberfläche sanft zu glätten.

Wärmerückgewinnung: Beim Maxi­-Multi-Shirty wird die ausgeblasene Heißluft an einer energetisch optimalen Stelle in der Nähe der Büste angesaugt und ein Teil der Wärmeenergie wieder in den Trocknungskreislauf eingebracht. Zudem ist der Bediener einer geringeren Arbeitsplatztemperatur ausgesetzt, so Multimatic.

Energiedoppelnutzung: Eine Nutzung der Kondensatwärmeenergie soll bei den Hemdenfinishern Shirty 484 und 435 zu höheren Finishleistungen, mehr Qualität und zu einem noch niedrigeren Energieverbrauch führen.

Saug-/Blas-Funktion an Bügeltischen: Sie ermöglicht nach Unternehmens­angaben schnelles, glanzloses Handbügeln auch bei empfindlicher Ware. Für spezielle Garderobe gebe es die Option einer Unterdampffunktion, um die Textilien komplett ohne Druck zu formen.

Geschlossene Kabine der Finisheräte: Beim Doppelfinisher (Formfinisher und Hosentopper) sowie beim Hochleistungsdoppelhemdenfinisher RO 882 verfügt die Kabine über eine Wärmerückhaltung im Innenraum. Das bedeutet dem Anbieter zufolge eine bessere Nutzung der Wärmeenergie, eine Leistungssteigerung sowie eine Verbesserung des Raumklimas und Geräusch­minderung.

www.multimatic.de

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