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DTV und EFIT Grundversorgung: Ohne Textilreinigungen geht es nicht

Ohne Textilhygiene geht es nicht - und zwar in allen Lebensbereichen. Daher hat die Bundesregierung entschieden, dass Textilreinigungen ihren Betrieb aufrechterhalten. Vor allem Hol- und Bringdienste sind nun gefragt.

Die Entscheidung der Bundesregierung, dass Textilreinigungen ihren Betrieb aufrechterhalten, macht laut dem Deutschen Textilreinigungs-Verband (DTV) und der Europäischen Forschungsvereinigung Innovative Textilpflege (EFIT) v.a. eines deutlich: Die Experten in Sachen Textilpflege entfernen nicht nur Flecken entfernen oder frischen Textilien auf, sondern leisten einen wichtigen Dienst zur Grundversorgung. Textilreinigungen sind angehalten, ihre Läden geöffnet zu halten, damit Verbraucher in Zeiten großer Unsicherheit kompetente Ansprechpartner haben.

Hand vor den Mund. Das war bisher ein Zeichen guter Kinderstube, nicht allein als Geste der Höflichkeit, sondern um unser Gegenüber vor Krankheitskeimen zu schützen. In die Armbeuge zu niesen, gilt heute als eine der Mindestmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Was aber geschieht mit dem Hemd, dem Pulli oder der Jacke, in die wir hinein gehustet oder geniest haben? Wandern sie einfach in den Wäschesack, um früher oder später gewaschen zu werden? Und wenn ja, wie? Welche Chancen haben Verbraucher, um den notwendigen Hygienestandard für die Textilien des täglichen Lebens zu sichern?

Hygieneleitfäden im Fachbetrieb

"Dass unsere Betriebe geöffnet bleiben, ist ein deutliches Signal", sagt dazu Friedrich Eberhard, Präsident von DTV und EFIT. "Die Aufgabe der professionellen Textilreinigung ist es jetzt, einen adäquaten Hygienestandard aufrecht zu erhalten, der angesichts der Krise wichtiger denn je ist. Unsere Betriebe arbeiten mit wirksamen Verfahren, die in der Lage sind, Mikroorganismen zu reduzieren und von qualifizierten Mitarbeitern durchgeführt werden. Sie orientieren sich an standardisierten Hygieneleitfäden und können auf die Expertise ihres Fachverbands zurückgreifen." Diese Möglichkeit gebe es im Haushalt nicht. Ob Obergarderobe, Privatwäsche, Bettdecken und alle anderen Heim- und Haustextilien, in der professionellen Textilreinigung würden sämtliche Textilien in umweltgerechten Systemen material- und fachgerecht gewaschen und gereinigt.

Hol- und Bringdienste sind gefragt

Die Unsicherheit der Verbraucher, die ihrerseit aufgefordert seien, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen, sei verständlich, sagt Eberhard. Eine Vielzahl von Reinigungsbetrieben biete jedoch einen bewährten Hol- und Bringdienst für private Haushalte, gewerbliche Betriebe oder Bürogemeinschaften an. "In Zeiten wie dieser ist die Grundversorgung mit hygienisch sauberen Textilien ein gesellschaftlich relevanter Auftrag, dem wir uns als Branche verpflichtet fühlen."

Darüber hinaus erhöhe die Dienstleistung Textilpflege gerade jetzt den Hygienestandard in den eigenen vier Wänden. Wer an den Frühjahrsputz denke, sollte seine Teppich und Wohntextilien einbeziehen, aber auch Polster und Auflagen für Gartenliegen oder Launch-Möbel für Balkon und Terrasse. "Lassen Sie Ihre Textilien nicht einfach hängen", lautet ein Appell der Branchenverbände. Neben allen dringenden Hygienemaßnahmen biete es sich an, Garderobe und Textilien reinigen zu lassen, die aktuell weniger zum Einsatz kommen: Ledermode beispielsweise, ob Motorradkombi, Lieblingsjacke oder die Krachlederne vom letzten Oktoberfest. Kaum eine Branche bietet so viele Spezialleistungen in Sachen Hygiene wie die professionelle Textilpflege.

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