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Seibt+Kapp Insolvenzverfahren beantragt

3 Die Seibt+Kapp GmbH & Co. Maschinenfabrik KG in Oppenweiler hat am 8. Juni 2017 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Damit wollen die beiden Geschäftsführer, Dr.-Ing. Walter Halbmann und Norbert Löffelhardt, zusammen mit den Gläubigern das Unternehmen sanieren. Bei der Sanierung in Eigenverwaltung kann die bestehende Unternehmensführung weiter agieren, das Verfahren wird von einem vom Amtsgericht bestellten Sachwalter beaufsichtigt, in diesem Fall von Marcus Winkler von der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff. Für die rechtliche Begleitung der Sanierung sind Rechtsanwalt Tobias Humpf und Tina Kade LL.M. von der Kanzlei Baumann+Partner verantwortlich. Die Gründe für die finanzielle Schieflage sind laut Unternehmen hohe Investitionen in die Erneuerung des Maschinenparks sowie wirtschaftliche Probleme bei Kunden aus dem Komponentenbereich. Außer professionellen Waschmaschinen fertigt Seibt+Kapp für Unternehmen des Maschinenbaus Einzelteile und Baugruppen aus Edelstahl und Stahlblech.

„Wir halten das Unternehmen Seibt+Kapp für sanierungsfähig“, sagt Rechtsanwalt Humpf. Über das Insolvenzgeld seien die Zahlungen der Löhne und Gehälter für die kommenden drei Monate gesichert. Die Geschäftsführung informierte die 30 Mitarbeiter nach dem Beschluss des Amtsgerichts über das geplante Vorgehen.

Infos: www.seibt-und-kapp.de

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