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PSA INTERSCHUTZ: Messe startet

Sie gehen durchs Feuer, waten im Hochwasser und rücken bei Verkehrsunfällen aus: Einsatzkräfte. Dazu braucht es nicht nur Mut, sondern die passende persönliche Schutzausrüstung. Genau darum dreht sich die INTERSCHUTZ vom 20. bis 25. Juni in Hannover. Diese Themen und Aussteller erwarten Besucher der aktuellen Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit.

Das Angebot an Persönlicher Schutzausrüstung ist groß. Das war nicht immer so, weiß Heinz-Peter Brandenberg, Bezirksbrandmeister aus Köln, und erinnert sich an seine ersten Feuerwehreinsätze. "Wenn wir alarmiert wurden, sind wir im Baumwollblaumann und mit Gummistiefeln ausgerückt." Gut 40 Jahre ist das jetzt her.

PSA: Nach modernsten Erkenntnissen gefertigt und gereinigt

Im Gegensatz zu damals haben sich heute nicht nur Taktik und Technik geändert, auch die Einsatzbekleidung hat sich weiterentwickelt: Professionelle Einsatzschuhe, robuste, hitzebeständige Schutzanzüge, hochwertige Helme und Atemschutz – jedes Produkt wird nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen gefertigt. Nicht nur bei der Herstellung entscheiden professionelle Verfahren. Auch der Umgang mit kontaminierter Schutzausrüstung ist heute ein anderer. So wird die Einsatzkleidung etwa mittels professioneller Verfahren dekontaminiert und nicht mehr wie früher in der heimischen Waschmaschine lediglich gereinigt.

Die aktuelle Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit thematisiert neben PSA-Trends und deren Reinigung, Dekontamination, Wiederverwendbarkeit und Entsorgung.

INTERSCHUTZ: Auszug der Aussteller

Die INTERSCHUTZ bietet nach eigenen Angaben einen Überblick über das umfangreiche Sortiment an moderner PSA. Besucher können sich an den Ständen der Hersteller individuell beraten lassen.

"Wir sind davon überzeugt, dass unser 'Active Light'-Bekleidungskonzept einen absoluten Mehrwert bietet", betont beispielsweise Martin Rost von Ziegler Textil GmbH (Halle 15/A12). Ziel sei es, jeden Träger der Kleidung sichtbar zu machen und vor Unfällen zu schützen. Eine völlig neuentwickelte Bekleidungsmarke mit der Bezeichnung Z-Protect by Ziegler Textil setze neue Maßstäbe im Bereich Arbeitsschutzbekleidung. Die Kombination von Warnwetterschutzbekleidung mit einer aktiven Beleuchtung sei eine absolute Weltneuheit.

Auch das österreichische Unternehmen Texport sieht den bestmöglichen Schutz der Einsatzkräfte als seine Mission an und präsentiert ein umfangreiches Repertoire an Schutzbekleidung für unterschiedlichste Anforderungen. Ein Beispiel: Der Schutzanzug "Fire Survivor" ist mit einem integrierten Rettungssystem ausgestattet und erfüllt bei einfacher Handhabung einen optimalen Hitzeschutz. Das Vertrauen von Feuerwehrleuten rund um den Globus werde durch die konsequente Verwendung hochwertiger Materialien in Kombination mit bestmöglicher Verarbeitung erreicht, betont Texport.

Darüber hinaus präsentieren namhafte Hersteller hygienische Textilien, Bekleidung aus schwer entflammbare Fasern wie

Gesundheitsschutz: Desinfektion und Dekontamination

Zusammen mit der Qualität der Persönlichen Schutzausrüstung haben auch Themen wie Einsatzhygiene, Desinfektion und Dekontamination in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. "Die Herstellerfirmen für die Persönliche Schutzausrüstung haben das erkannt", versichert Marcus Bätge. Er ist Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft "FeuerKrebs" (Halle 12/B46), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die allgemeinen Gesundheits- und Arbeitsbedingungen der rund 1,2 Millionen Feuerwehrleute deutschlandweit zu fördern und nachhaltig zu verbessern. Dazu gehöre auch die Erkenntnis, dass der Schutz der Gesundheit nicht mit "Feuer aus" ende.

An die Entscheider in den Kommunen, die für die Feuerwehren zuständig sind, appelliert Bätge: "Wir, die wir im Einsatz die Kohle gewissermaßen aus dem Feuer holen, sind es wert, dass wir die bestmögliche Ausstattung erhalten. Die Aussteller auf der INTERSCHUTZ können dazu gute Entscheidungshilfen geben."

Vertreten sind daher auch zahlreiche Firmen, die Lösungen zur Dekontamination und Desinfektion von Schutzkleidung anbieten, wie zum Beispiel


Ebenso zeigen

Lösungen zur Aufbewahrung und Nachverfolgung mithilfe RFID-Technologie zeigt z.B. Tagitron (Halle 16, E51).

Internationale Studien belegen, dass die Gefahren, denen Einsatzkräfte täglich ausgesetzt sind, ein potenzielles Gesundheitsrisiko bergen. Der Branchentreffpunkt Hygiene am ver.di-Stand (Halle 12/B78) greift dieses Thema auf und informiert von Dienstag bis Freitag, 21. bis 24. Juni, über Präventionsmaßnahmen, neueste Reinigungsverfahren sowie innovative Produkte und Lösungen. Außerdem berichten Experten aus der Praxis zu Spezialthemen wie etwa das Technische Hilfswerk (THW ) zum Thema Beseitigung biologischer Verunreinigungen.

Vom Feuerwehrhelm bis zu den Funktionsschuhen

Interessante Neuigkeiten will auch HAIX als einer der weltweit führenden Hersteller von Funktionsschuhen für Feuerwehr, Polizei und Einsatztruppen auf die INTERSCHUTZ mitbringen. Details dürfen vorab noch nicht verraten werden. Sie sollen für die Besucher Überraschungen bieten (Halle 15, H47 und Freigelände R98).

Dräger (Halle 27/G46) zeigt sein neues Portfolio für die Feuerwehr mit zahlreichen Highlights. Dazu gehören nach Angaben des Unternehmens unter anderem der Pressluftatmer Dräger, mit nur 1,25 Kilo besonders leichte Feuerwehrhelm Dräger HPS SafeGuard und die Wärmebildkamera Dräger UCF FireVista. "Ganz aktuell haben wir Ende März das Dräger BG ProAir, ein neues Kreislauf-Atemschutzgerät mit Überdruck in den Markt gebracht, das speziell für längere Einsätze entwickelt wurde", so eine Unternehmenssprecherin.

Neue Standards bei Feuerwehrhelmen verspricht MSA Technologies (Halle 14/H20) mit dem Modell "Gallet F1XF", entwickelt mit Feuerwehrleuten aus aller Welt. "Der Gallet F1XF eröffnet eine neue Dimension von Schutz, Multifunktionalität und Tragekomfort", teilt MSA mit. "Durch seine konfigurierbare Konstruktion ist der Gallet F1XF perfekt geeignet für mehrere Arten von Einsätzen, darunter Innenbrandbekämpfung, Brände im Freien, technische Einsätze und Rettungseinsätze."

Auch das Unternehmen Rosenbauer (Halle27/B58) stellt neben seinen Fahrzeugen, Löschtechnik, Ausrüstung und Telematiklösungen modernste Persönliche Schutzausrüstung für härteste Einsätze vor.

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