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Mietservice Jubiläum: DBL-Verbund wird 50 Jahre

Die Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH (DBL) feiert 50. Geburtstag. Das Erfolgsrezept? Nähe zum Kunden, regionale Präsenz und hohe Versorgungssicherheit, sagt der DBL-Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, Dirk Hischemöller. Weshalb die 50 Jahre alte Idee, Berufsbekleidung und Fußmatten zu vermieten, heute aktueller ist denn je.

Als regionaler Anbieter Berufsbekleidung und Fußmatten vermieten und bundesweit den Markt abdecken – mit dieser Idee gründeten am 11. August 1971 sechs Wäschereien die Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH (DBL). 50 Jahre später tragen 17 Partner mit 24 Standorten das Logo mit dem roten Knopf und DBL bietet ihre Dienstleistung auch in Dänemark, Polen und Österreich anbietet. Jahresumsatz: 290 Millionen Euro.

Netzkarte des DBL-Verbunds

DBL: Regional verwurzelt

Das bereits vor fünf Jahrzehnten von den Gründern entwickelte Konzept basiert darauf, die wachsenden Ansprüche der verschiedenen Kundengruppen frühzeitig zu erkennen und zeitnah darauf zu reagieren. Darüber hinaus begründet Dirk Hischemöller, DBL-Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, den anhaltenden Erfolg des Verbunds mittelständischer Textildienstleister, so: " Was einzelne Partner regional erfolgreich entwickeln, wird anschließend vom gesamten Verbund übernommen." Dieser Innovationspool komme allen Mitgliedern zugute und stärke die Wettbewerbsfähigkeit der DBL entscheidend.

Textilleasing: ökologisches Wirtschaften

Andreas W. Merk, Geschäftsführer für Finanzen und Organisation, ergänzt: " Das Leasing von Berufskleidung entspricht den heutigen Anforderungen an ökologisches Wirtschaften. Es setzt auf Wiederverwendung, nicht auf Verbrauch." Dazu zählt beispielsweise ein langer Lebenszyklus der Textilien: Lockere Knöpfe werden angenäht, defekte Reißverschlüsse ersetzt und offene Nähte geschlossen. Neben solchen Qualitätskontrollen werden nicht mehr benötigte Textilien eingelagert und bei gestiegenem Bedarf wieder ausgegeben. Darüber hinaus achten die DBL-Betriebe laut Merk beim Waschvorgang auf Wasser- und Waschmittelverbrauch und nutzen Wärmerückgewinnung.

Steigende Anforderungen an Berufsbekleidung

"Die Nachfrage nach Schutz- und Hygienekleidung ist aufgrund der immer umfangreicheren gesetzlichen Auflagen stark gestiegen", erklärt Hischmöller. In den vergangenen 50 Jahren seien die hygienischen Anforderungen gewachsen – nicht nur im Pflegebereich, sondern auch bei Lebensmittelproduktion und -verarbeitung.

Und wie hat sich der Anspruch an die Berufskleidung in den letzten 50 Jahren verändert? Der modische Anspruch steige, sagt Hischemöller. Technisch betrachtet, so beobachtet er, ging der Trend bei Schnitten und Geweben hin zu mehr Bequemlichkeit, Tragekomfort und Funktionalität, nicht zuletzt beim Thema Sicherheit. Doch während die Sicherheitsausstattung der Gewebe für den Laien kaum zu sehen ist, erkenne dieser die Weiterentwicklungen bei der Optik umso klarer. Wo früher oft der graue Kittel vorherrschte, tragen Mitarbeitende heute Berufsbekleidung, die Freizeitmode gleicht – mit starken Farben, markanten Schnitten und funktionellen Details. Darüber hinaus fordern Kunden seinen Worten nach immer mehr Nachhaltigkeit – gerade im textilen Segment.

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