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Bundestreffen der Textilreiniger, Wäscher und Färber 2017 in Retz „Keine Angst vor der Zukunft“

3 Mit Sekt im Althof in Retz und einem heurigen Buffet im Windmühlheurigen Bergmann begann das Bundestreffen der Textilreiniger, Wäscher und Färber am Freitagnachmittag, den 13. Oktober 2017, wie ein munteres Familientreffen. In diesem Jahr fand die Bundestagung unter dem Motto „Informationen, Kommunikation, Erlebnis“ vom 13. bis 15. Oktober 2017 statt. Neben Fachvorträgen bot die Veranstaltung ausreichend Gelegenheiten, um sich mit alten Bekannten und neuen Gesichtern aus der Textilpflegebranche zu unterhalten.

Der offizielle Teil des Bundestreffens startete am Samstagvormittag mit einer Begrüßung durch Franz Thür, der als Landesinnungsmeister-Stv. die Veranstaltung in diesem Jahr in Niederösterreich (NÖ) organisierte. Er hieß alle Anwesenden willkommen und lud dazu ein, in den Pausen zwischen den Fachvorträgen die Aussteller Clesygroup, Eco Impact Bügelsysteme, Europäische Forschungsvereinigung Innovative Textilpflege (EFIT), Wäschefarbik Zollner sowie Firmen Hans-Joachim Schneider, Seitz und ThermoTex Nagel zu besuchen. „Besonderer Dank gilt auch den Sponsoren CHT, Warutec, Kreussler und Bussetti, die uns dieses Jahr unterstützen“, betonte Thür.

Der Branche geht es besser als gedacht

Bundesinnungsmeister KommR Walter Imp trat im Anschluss an das Rednerpult. Er begrüßte seine „Textilpflegefamilie“ und begann mit den Worten: „Das Interesse an unserer Branche ist immer noch sehr gefragt.“ Weit verbreitet sei der Eindruck, dass es schlecht um die Textilpflegebranche steht. Allerdings schlage sie sich im Vergleich zu anderen Dienstleistungsbranchen gut. „Zwar zählten wir im Jahr 2016 nur 688 Mitglieder, obwohl es 20 Jahre zuvor noch 981 gab, aber dies bedeutet, dass jedes Jahr nur etwa zehn Mitglieder abgesprungen sind“, erklärte Imp. Im Vergleich zur Gastronomie ginge es den Textilpflegern in dieser Hinsicht noch sehr gut. „Es gibt Regionen, da sind wir sehr dürr aufgestellt. Und da werden wir gebraucht. Unsere Branche ist gefordert. Das ist der Trend, auch wenn es momentan nicht so erscheint“, fuhr Imp fort.

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