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Übernahme von österreichischer Wäscherei Salesianer Miettex übernimmt Textildienstleister Wozabal

Das österreichische Textilmanagementunternehmen Salesianer Miettex hat im Insolvenzverfahren der Großwäscherei Wozabal den Zuschlag für die Übernahme des Unternehmens erhalten, wie aus einer Pressemitteilung vom 18. Dezember 2017 hervorgeht.

Mit der Übernahme der Großwäscherei Wozabal ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert, heißt es in der Pressemeldung von Salesianer Miettex. Dies schließe auch die unterbrechungs- und reibungslose Versorgung aller Kunden, den Weiterbestand der übernommenen Betriebe und die Erhaltung von Arbeitsplätzen ein.

Salesianer Miettex als Muttergesellschaft von Wozabal

Salesianer Miettex wird als neue Muttergesellschaft auf gesundes Wachstum von Wozabal setzen und dadurch die übernommenen Betriebe sowie die dort vorhandenen Arbeitsplätze sichern, so das Textilmanagementunternehmen. Die neue Konstellation ermögliche umfangreiche Synergien, da Salesianer Miettex weitgehend komplementäre Leistungen anbiete und die geografische Überlappung gering sei. Erleichternd für den Zusammenschluss ist laut Pressemeldung, dass beide Unternehmen traditionsreiche österreichische Familienbetriebe sind und damit auch eine ähnliche Unternehmenskultur leben.

Zur umfassenden Erhaltung des Unternehmens Wozabal gehört Angaben von Salesianer Miettex zufolge, dass die Headquarter-Funktionen weiterhin in Oberösterreich angesiedelt bleiben. Tendenziell sollen von der Wozabal-Zentrale auch Managementfunktionen für Salesianer Miettex in Oberösterreich und Salzburg wahrgenommen werden.

Wozabal seit Mitte diesen Jahres insolvent

Seit Mitte August 2017 war es bei Wozabal kein Geheimnis mehr, dass die Firmengruppe des Textilreinigers und Anbieters von Mietwäsche und Berufskleidung in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Am 31. August 2017 wurden Insolvenzanträge gestellt. Mehr zur finanziellen Schieflage von Wozabal lesen Sie hier.

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