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Lynx Schnell und detailgenau Textilien bedrucken

Wer Textilien bedrucken will, braucht Fachkenntnisse über Farben und Vorbehandlungen der Stoffe. Zudem rechnen sich Drucke meist erst ab einer großen Stückzahl. Genau das ändert sich mit dem neuen Drucksystem "Transfer-Jet" von Lynx: Die neue digitale Technologie ermöglicht Textilveredlung für einzelne Teile und ohne Vorkenntnisse.

Mit dem Drucksystem " Transfer-Jet" führt der Sieb- und Digitaldruckfachhändler Lynx Deutschland ein neues DTF-Transferdrucksystem in den Markt für Textilveredlung ein. Die Technologie ermöglicht einen direkten Digitaldruck mit Oeko-Tex zertifizierten Tinten auf eine Trägerfolie sowie den Auftrag eines Klebers für fertige Transfers in einem Prozessschritt. So lassen sich laut Hersteller Textiltransfers schnell, kostengünstigen und mit einer Waschbeständigkeit bis zu 60 °C anfertigen.

Vorteile des digitalen Drucks

Im Gegensatz zum Siebdruck können Transfers ab einer Auflage von einem einzelnen Druck hergestellt werden. Im Vergleich zu Digitaldrucken auf Flexfolien entfällt das zeitaufwändige Entgittern. Zudem sind keine Kenntnisse über Farbseparation erforderlich und Textilien müssen nicht vorbehandelt werden. Motive lassen sich in allen druckbaren Farbentönen und Weiß auch mit feinen Details herstellen.

Die 3-in-1-Anlage wird in Europa integriert und endmontiert und besteht aus dem Tintenstrahldrucker "Transfer-Jet" mit 700 mm Druckbreite und der Einheit "Powder-Fix 700" für den Auftrag des Klebers in Form von Puder sowie der Fixierung. Einzigartig bezeichnet der Hersteller dabei die Synchronisierung des Systems. So erfolgen die Trocknung und der Kleberauftrag nur dann, wenn sie erforderlich sind. Mithilfe der integrierten Druckkopftechnologie von Epson lassen sich mittels wasserbasierter Textiltinten hochauflösende Bilder bis 1.440 dpi mit CMYK und Weiß in einem Arbeitsgang herstellen.

Der Drucker verfügt laut Hersteller über zwei Druckköpfe, der vordere für weiße Tinte, der hintere für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Das System arbeitet im Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Die Transfers lassen sich nach dem Aufpressen kalt und warm abziehen. Die Transfers sind laut Hersteller dehnbar, d.h. sie lassen sich sowohl auf Berufsbekleidung als auch auf Stretchmaterialien anbringen.

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