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Fleischmann Mietwäsche Servitex expandiert im Großraum München

Der Verbund textiler Dienstleister Servitex erweitert seine Kapazitäten im Großraum München. Das Mitgliedsunternehmen Fleischmann Mietwäsche setzt bei seiner neuen Wäscherei in der Nähe von Rosenheim vor allem auf Umweltschutz.

Mit einer umgebauten Lagerhalle erweitert das Unternehmen Fleischmann Mietwäsche seine Kapazitäten um bis zu 60 t am Tag zusätzlich. Hinter dem neuen Standort im Raum Rosenheim verbirgt sich eine moderne Wäscherei mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, so Inhaber Rudolf Fleischmann: "Wir senken nicht nur den CO2-Ausstoß um rund ein Drittel. Innovative, neueste Technologie hilft aktiv, Ressourcen zu schonen und vor allem spürbar Energie einzusparen." Darüber hinaus plane er bis zu 70 neue Arbeitsplätze. Fleischmann erfüllt sich mit dem neuen Standort auch einen ganz persönlichen Wunsch: "Ich habe drei Söhne", sagt er. Jeder von ihnen soll eines Tages einen Betrieb übernehmen.  

Energieverbrauch senken

Mit der Erweiterung reagiert das Mitglied des Textilverbundes Servitex eigenen Angaben zufolge aber auch auf die anhaltende Nachfrage in Südbayern. Wie Fleischmann bereiten sich die anderen Servitex-Betriebe bereits seit dem vergangenen Jahr auf den Restart in der Hotellerie vor. Bei der Modernisierung stellen Nachhaltigkeit und Digitalisierung die Kernthemen dar. Der konsequente Einsatz neuester Technik in der Produktion – wie auch im Fuhrpark – tragen nach Ansicht des Verbundes wesentlich zur Senkung des Energieverbrauch bei und ermöglichen gleichzeitig einen schonenderen Umgang mit der zu bearbeitenden Wäsche.

Servitex stellt auf nachhaltig produzierte Baumwolle um

"Wir freuen uns, dass unser Partner Fleischmann die Corona-Pandemie nutzt, um ebenfalls in die Zukunft zu investieren", sagt Rolf Slickers, Servitex-Geschäftsführer. Die Wäscherei-Mitglieder zeigten jedoch nicht nur bei Umbau- oder Erweiterungen ihr nachhaltiges Engagement. Das gelte insbesondere für die eingesetzten Textilien. Die Bett- und Frotteewäsche verfüge beispielsweise über die etablierte Zertifizierung "Made in Green". Das Label steht für schadstoffgeprüfte Textilien, die ökologisch, nachhaltig und sozial verträglich produziert wurden. "Derzeit stellen alle unsere Mitgliedsbetriebe auf nachhaltig und fair produzierte Baumwolltextilien um."

Für das nachhaltige Engagement wurde Servitex in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet: Ende 2020 nahm der Verbund z.B. den CINET "Global Best Practices Award" entgegen. Der internationale Verband für die Textilpflege zeichnet regelmäßig Unternehmen aus der Branche für besondere Leistungen aus.

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