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Modernisierung Servitex-Mitglied Sicking erweitert Kapazitäten

Die Betriebe des Textilverbundes Servitex bereiten sich mit umfangreichen Modernisierungen auf den Restart in der Hotellerie vor. Im Fokus der Maßnahmen stehen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Die inhabergeführte Wäscherei Sicking verlegt in Münster den Standort, um die Kapazitäten deutlich zu erweitern. Das teilt der Textilverbund Servitex mit. Demnach soll im neuen Standort auf neueste Technologien gesetzt werden: mehr Kapazitäten, verbesserte Energieeffizienz, automatisierter Wäschefluss, digitalere und nachhaltigere Prozesse. Hinzu kämen bessere Arbeitsbedingungen durch mehr Digitalisierung, die beispielsweise für eine optimale Logistik sorgen soll. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben von Sicking insgesamt rund zwei Millionen Euro.

"Wir wollen uns leistungsstärker und digitaler aufstellen. Dabei spielt vor allem Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Somit sind wir auch gut für die Zukunft gerüstet. Der neue Standort verfügt über die Möglichkeit, neueste Maschinen- und Anlagentechnik zu installieren und insbesondere die digitale Verfolgung der Wäschestücke sowie eine maximale textile Sicherheit weiter voranzutreiben. Unsere Hotelkunden profitieren hier durch eine höhere Prozess- und Versorgungssicherheit", so Moritz Wildschütz, Geschäftsführer der Wäscherei Sicking.

Servitex stellt auf nachhaltige Textilien um

Rolf Slickers, Geschäftsführer des Textilverbundes Servitex fügt hinzu: "Wir freuen uns, dass unser Partner Wäscherei Sicking im Zuge des Baus eines neuen Wäschelagers nun auch vollständig auf nachhaltige Hoteltextilien umstellen wird. Diese Bett- und Frotteewäsche verfügt außerdem über die staatliche Zertifizierung ‚Grüner Knopf‘, welche schadstoffgeprüfte Textilien garantiert, die ökologisch nachhaltig und sozial verträglich produziert wurden. Derzeit stellen alle unsere Mitgliedsbetriebe auf nachhaltig und fair produzierte Baumwolltextilien um."

Die Wäscherei Sicking habe bereits eine energieeffiziente Anlagentechnik vorab am neuen Standort installiert. Dazu würden unter anderem eine weitere Taktwaschanlage, eine zusätzliche Hochleistungsmangelstraße inklusive modernster, akkurater Falttechnik, weitere effiziente, infrarotgesteuerte Industrietrockner, eine hochautomatisierte Waschmitteldosieranlage sowie Wärmetauschersysteme gehören. Das Familienunternehmen beschäftigt derzeit etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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