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Schutz aus dem 3D-Drucker TU Dresden druckt Behelfsmasken

Not macht erfinderisch: Wissenschaftler des Instituts für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden nutzen die Technik und drucken nun Masken für Nase und Mund.

Das Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden hat eine Lösung für fehlende Gesichtsmasken gefunden: den 3D-Drucker. Die gestrickte Maske aus einem Baumwollgemisch wird ausgedruckt und kann sofort angezogen werden. "Ganz ohne zusätzlichen Konfektionsaufwand", sagt ITM-Direktor Professor Dr. Chokri Cherif.

Textile Masken aus dem 3D-Drucker

Die Behelfsmasken bestehen aus Baumwolle und Elasthan. Sie sind waschbar und trocknergeeignet, können also mehrfach verwendet werden. Obendrein besitzt die Maske eine Tasche, in die temporär noch zusätzlich Filterstrukturen integriert werden kann. Hergestellt wird die neuartige, textile 3D-Mund-Nasen-Maske in einer Shima Seiki SWG 091N Flachstrickmaschine .

Behelfsmasken in Serie prouduzieren

Die Idee, die Masken zu drucken, hatten laut Cherif Techniker, Wissenschaftler und Netzwerkpartner des Instituts. "Auch in dieser schwierigen Zeit sind wir bestrebt, unseren Beitrag für die Gesundheit der Bevölkerung zu leisten", erläutert der Direktor weiter. Das ITM steht nach seinen Worten bereits mit Industriepartnern in Kontakt, um die neuartigen textilen Masken schnell in Serie produzieren zu können. Darüber hinaus prüfen Wissenschaftler gerade die geltenden Verordnungen und Richtlinien für zugelassene Schutzbekleidung. Das Ziel: Die Maske aus dem Drucker als medizinische Schutzmaske anzubieten.

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