Energie/Umwelt -

VEA-Wasservergleich 1 Cent mehr pro Kubikmeter: Wasser für Wäschereien wird teurer

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V., kurz VEA, hat in einem aktuellen Wasservergleich gezeigt, dass Verbraucher für Wasser dieses Jahr mehr zahlen müssen. Die Kosten steigen um durchschnittlich 0,58 Prozent - relevante Zahlen vor allem auch für Wäschereien.

Die Wasserpreise sind in vielen Wäschereien Thema, denn schon kleine Erhöhungen können Auswirkungen haben. In diesem Jahr müssen Industriekunden mehr zahlen als vergangenes Jahr. Das zeigt der aktuelle Wasserpreisvergleich von VEA (Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V.): Die Kosten steigen um durchschnittlich 0,58 Prozent. Zwischen einzelnen Wasserversorgungsunternehmen (WVU) sind jedoch große Unterschiede erkennbar.

„Im Vergleich zum Vorjahr erhöht sich der Wasserpreis zwar nur um einen Cent. Bei einer Abnahmemenge von mehreren Tausend Kubikmetern entstehen dabei aber doch erhebliche Zusatzkosten, die vor allem kleine und mittlere Unternehmen stark belasten“, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, die Auswirkungen des Preisanstiegs für den Mittelstand.
 
Von den 82 untersuchten WVU zeigen laut VEA 18 im Vergleich zum Vorjahr eine Preissteigerung: Den größten Anstieg mit 8,4 Prozent auf 4,45 €/m3 habe es in Neunkirchen gegeben. Um 7,2 Prozent auf 3,97 €/m3 hätten die Stadtwerke Bamberg den Wasserpreis erhöht und um 6,6 Prozent auf 3,48 €/m3 die Technischen Werke Kaiserslautern. Dagegen senkten drei der untersuchten WVUs die Wasserkosten, so VEA.
 
Als Grundlage des VEA-Preisvergleichs dienen die veröffentlichten Frisch- und Abwasserpreise (einschließlich Mess- und Grundpreise) von 82 deutschen Städten. Die Aussagekraft wird jedoch durch uneinheitliche Berechnungen der Grundstücksflächen im Abwasserbereich eingeschränkt, sagt der Verband.

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