Vom Ein-Mann-Betrieb zur Branchengröße: hollu feiert 120-jähriges Bestehen und setzt mit der Eröffnung einer neuen, nachhaltigen Produktionsstätte ein klares Zeichen für die Zukunft. Das Tiroler Familienunternehmen will nicht nur die eigene Erfolgsgeschichte fortschreiben, sondern aktiv die Zukunft der Hygiene mitgestalten.

Was als kleine Seifensiederei begann, gilt heute als führendes Unternehmen der Hygienebranche. Pünktlich zum Jubiläum schlägt hollu ein neues Kapitel auf: mit der Eröffnung einer neuen Produktion. Das stelle die Weichen für die Zukunft – und die Erfolgsgeschichte könne weitergehen. „Wir wollen die Zukunft der Hygiene aktiv mitgestalten. Diese Vision treibt uns an“, betont Geschäftsführer Simon Meinschad. Er führt hollu gemeinsam mit Inhaber Werner Holluschek, dem Urenkel des Gründers.
Von der Seifensiederei zum Hygienespezialisten
Als Julius Holluschek im Jahr 1905 mit seiner kleinen Seifensiederei durchstartete, legte er den Grundstein. Heute, 120 Jahre später, blickt das Familienunternehmen auf beachtliche Zahlen: rund 450 Mitarbeitende, ca. 20.000 Kundinnen und Kunden und 9 Niederlassungen in Österreich, Italien und der Schweiz. Darüber hinaus entwickelte hollu zahlreiche Innovationen und erhielt Auszeichnungen wie z. B. „Innovationssieger Österreichs 2024“ in der Kategorie Hygiene.
Nachhaltigkeit im Unternehmen
In den vergangenen Jahren hat hollu auch seinen Campus in Zirl nach neuesten technischen sowie ökologischen Standards erweitert. Von der hochmodernen Lagerhalle über das eigene Rohstofflager bis hin zum knapp 5.000 m² großen Naturerholungspark und der neuen Produktion, die nun im Mai feierlich eröffnete. Der Neubau basiere auf einem einzigartigen Energiekonzept und wurde laut hollu komplett nachhaltig gebaut.
Vision: Die Zukunft der Hygiene mitgestalten
„Mit unserer Supply Chain sind wir fit für die Zukunft – der perfekte Grundstein für die nächsten Generationen“, ergänzt Geschäftsführer Meinschad und fügt an: Standards zu hinterfragen. Sich immer neue Ziele zu setzen. Menschliche Bedürfnisse aufzuspüren und die Welt einfach ein bisschen besser zu machen – dieser Drang nach Entwicklung mache hollu aus. Das Unternehmen habe etwa 2018 – als eines der ersten Unternehmen Tirols – die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) vollständig in die eigene Strategie integriert. Denn Nachhaltigkeit, so findet Meinschad, sollte auf allen Ebenen eines Unternehmens gelebter Alltag sein.