
Schutzanzüge für die Feuerwehr
Die LHD Group mit Hauptsitz in Köln hat kürzlich in Asien erstmals Feuerwehrschutzanzüge der Marke Lion mit einem neuartigen, schwer entflammbaren Oberstoff vorgestellt. Das Gewebe besteht überwiegend aus der „Lenzing FR“-Faser des österreichischen Faserherstellers Lenzing.
In die „Lenzing FR“-Faser ist ein Flammschutz integriert, der laut Anbieter von neuer Qualität ist und auch durch Reinigen und Schrubben nicht entfernt werden kann. Er soll den Träger vor Feuer, Strahlungshitze, Störlichtbögen, flüssigen Metallen und brennbaren Flüssigkeiten schützen. Der Stoff breche nach Beflammung und elektrischen Störlichtbögen nicht auf und lasse Metallspritzer der Klasse 2 einfach abperlen.
Der relativ leichte Oberstoff eignet sich dem Hersteller zufolge für eine Verarbeitung in bewegungsfreundlichen, ergonomisch geschnittenen Schutzanzügen. Er behindere auch nicht beim Über-Kopf-Arbeiten. Außerdem soll die Verwendung von wasserdampfdurchlässigen, perforierten Reflexstreifen eine hohe Atmungsaktivität unterstützen.
Die neuen Feuerwehranzüge der LHD Group mit Namen „Brave“ kombinieren diesen Oberstoff mit bewährten Futterstoffen und Zwischenlagen, die oftmals ebenfalls mit „Lenzing FR“ produziert werden. Durch die hohe Atmungsaktivität des Aufbaus sollen die Leistungsfähigkeit und die Effizienz des Trägers gesteigert werden. Die multifunktionale Schutzbekleidung kann in allen marktüblichen Größen bestellt und auch als Maßbekleidung weltweit geliefert werden, verspricht der Hersteller. Der „Brave“-Feuerwehranzug hat ein gutes Schutzniveau mit Übererfüllung der Forderungen in der EN 469-Norm, so die LHD Group. Außerdem biete er eine große Haltbarkeit und Tragekomfort.