Jensen bietet mit dem "Jensen Cockpit" einen Gesamtüberblick über den gesamten Wäschereiprozess. Das System wird bereits in in zahlreichen Großwäschereien weltweit eingesetzt.
Die Funktionalität des "Jensen Cockpits" lässt sich nach Angaben der Jensen-Group in weiten Teilen mit dem Cockpit eines Flugzeugs vergleichen. Die Kommunikation zwischen der Wäscheausgabe und den Produktionsbereichen erfolgt über PC. Das Cockpit soll sämtliche messbaren Daten der Maschinen erfassen. Dabei werden zwei Arten von Informationen verfügbar gemacht: zunächst alle tatsächlichen Echtzeitdaten über den Status der Maschinen, die Anwesenheit der Maschinenbediener in den einzelnen Arbeitsbereichen sowie die Art der verarbeiteten Form- oder Wäscheteile. Darüber hinaus aber auch alle gespeicherten Daten wie die Gesamtproduktionszeit und der Durchsatz pro Maschine, Wäscheposten oder Bediener.
Das "Jensen Cockpit"
Das System liefert außerdem statistische Werte zum Wasser-, Gas-, Dampf- und Stromverbrauch. Diese Leistungskennzahlen (KPI) fördern einen geringeren Medienverbrauch und damit eine gesteigerte Produktivität. Zusätzliche Einsparungen sollen sich durch die Optimierung des Prozessflusses erreichen lassen: Jede Einzelheit im gesamten Prozessfluss ist bekannt - dank aktueller Daten und unmittelbarer Systemrückmeldung.
Der kaufmännischen Leitung hilft laut Jensen, dass dieses zentrale Produktionsüberwachungssystem dem Wäschereibetriebssystem vor Ort Informationen für die Erstellung von Lieferscheinen und Rechnungen an Endkunden bereitstellt.
Das Kernstück des Systems – die Datenbank und die Kommunikationseinheit - schreibt Daten an die Maschinen und liest sie aus diesen aus, speichert die erfassten Daten in einer Datenbank und wickelt die Bearbeitung von Artikeln, Kunden und anderen Konfigurationselementen ab. Die Konfiguration wird dann an die Maschinen gesendet, um eine ordnungsgemäße Verarbeitung der Artikel zu gewährleisten.
Das bedeutet nach Unternehmensangaben jedoch nicht, dass die Bediener überflüssig werden: Eine solche Automatisierung könne nur Hand in Hand mit menschlicher Arbeitskraft funktionieren. Das "Jensen Cockpit" ist ein Überwachungs-, Visualisierungs- und Reporting-Tool – aber keine Produktionseinheit. Ist das System offline, läuft der Produktionsprozess ohne Unterbrechung weiter. Die Steuerung der einzelnen Maschinen erfolgt nach wie vor auf Ebene der Maschinen selbst.