Lavantex-Gruppe Reibungsloser Übergang

Rodinger Wäscherei tritt als Teil der Lavantex-Gruppein die Verträge der Schlee GmbH ein.

Die Vertragsweiterführung ist geregelt: Udo Kramer, Geschäftsleitung Lavantex, Marion Caputo, Vertrieb Rodinger Wäscherei, und ehemaliger Geschäftsführer der Schlee GmbH, Richard Tress (v.li.n.re.).Foto: Lavantex-Gruppe

Reibungsloser Übergang

Die Bad Windsheimer Traditionswäscherei Schlee musste ihr Geschäft zum 1. April 2010 mangels Betriebsnachfolg einstellen. Laufende Verträge werden seitdem durch die Rodinger Wäscherei als Teil der Lavantex-Gruppe weitergeführt.

Nach Angaben der Schlee GmbH betrifft diese Vertragsübernahme rund 30 Kunden aus dem Kliniksektor, u.a. das Universitätskrankenhaus Erlangen sowie die Diakonie Schwäbisch-Hall, mit einem täglichen Wäscheaufkommen von 9 t.

Der ehemalige Geschäftsführer der Schlee GmbH, Richard Tress, der das Familienunternehmen seit dem Jahr 1972 in dritter Generation führte, erläutert: „Es war mir ganz besonders wichtig, meine zum Teil sehr langjährigen Geschäftsbeziehungen in zuverlässige Hände zu übergeben.“

Mit der Rodinger Wäscherei sei ein kompetenter und leistungsstarker Vertragsnachfolger aus dem Mittelstand gefunden worden. Zudem haben alle Kunden einer Vertragsweiterführung durch die Rodinger Wäscherei zugestimmt.

Laut Udo Kramer von der Lavantex-Geschäftsleitung verlief, trotz nur vierwöchiger Vorbereitungszeit, der Übergang der Wäscherei- und Textildienstleistung auch in der Praxis reibungslos, mitunter, weil die Rodinger Wäscherei bereits seit einigen Jahren für Kunden von Schlee aktiv tätig ist.

Das Nachfolgeunternehmen hat, laut der Lavantex-Gruppe, mit Marion Caputo eine erfahrene Vertriebsmitarbeiterin gewonnen, die sich speziell um die Betreuung der neuen Kunden kümmern wird. Wie das Unternehmen erklärt, sollen zur Bewältigung des zusätzlichen Wäscheaufkommens 30 neue Mitarbeiter eingestellt und ca. 3,5 Millionen Euro in eine weitere Halle mit neuester Wasch-, Trocken- und Mangeltechnologie investiert werden.

In der Übergangszeit können die Lavantex-Partner das Mehrvolumen durch Verlagerungen innerhalb der Gruppe auffangen. Neukunden im Raum Baden-Württemberg werden aus logistischen und ökologischen Gründen von der Wurmberger Wäscherei Merz als Subunternehmer versorgt.

Wie Udo Kramer mitteilt, plant die Lavantex-Gruppe, ihr Geschäft im Raum Mittelfranken künftig noch stärker auszubauen und dort auf mittlerer Sicht einen eigenen Betrieb zu errichten.

Die Lavantex-Gruppe ist im Jahr 1989 aus dem Zusammenschluss von sechs Textildienstleistern entstanden.

Infos: www.lavantex.de