Gut entwässert Energie gespart
Burkhard Krause versorgt mit seinem Unternehmen Wäschereien mit Ersatzteilen und Serviceleistungen.
Durch die derzeitige Energiekostendiskussion entstehen, so ist der Unternehmer überzeugt, Missverständnisse. „Viele in der Wäschereibranche tätige Menschen sind dem Irrtum unterlegen, dass der Systemdruck einer Entwässerungspresse (meist 320 bar) entscheidend für die Restfeuchte der Wäsche ist“, erklärt Krause. Tatsächlich hänge diese jedoch von dem auf die Wäsche ausgeübten Druck und dem Pressbehälterdurchmesser ab. „Es versteht sich von selbst, dass ein höherer Druck, der auf die Wäsche einwirkt, mehr Wasser herauspresst. Bei einem breiteren Pressbehälterdurchmesser sinkt die Presskuchenhöhe, wodurch das Wasser besser aus der Wäsche entweicht“, sagt Krause (siehe Diagramme). Diese Betrachtungen seien mitentscheidend für Energieeinsparungen. Denn die Restfeuchte nach dem Pressen muss durch Trockner kompensiert werden. Es sei zu bedenken, dass eine thermische Entwässerung immer teurer ist als eine mechanische.
Außerdem haben, so führt Krause weiter aus, Tests ergeben, dass schon beim Spülprozess pro 10°C Spültemperatur die Restfeuchte um etwa ein Prozent sinkt. Diese investierte Wärmeenergie kann, anders als beim Trockner, durch Wärmerückgewinnung erhalten werden.
Infos: www.sk-ersatzteile.de