Stahl auf der CareConcept Wäschepflege im eigenen Haus

Die Desinfektions-Waschmaschine DIVIMAT S 140 ist über Eck von rechts oder links beladbar. Die große Türöffnung erlaubt ein komfortables Bedienen. - © Stahl

Wäschepflege im eigenen Haus

„Oberflächlich betrachtet war es etwas ruhig auf dieser Messe“, zieht Uwe Stahl, einer der Geschäftsführer des Wäschereimaschinenherstellers Stahl, ein zunächst kritisches Fazit von der CareConcept 2009, um dann jedoch die positive Seite hervorzuheben: „Die Qualität der Anfragen, der Standbesuche und der Gesprächsthemen war dafür um so besser, so dass sich unsere Teilnahme durchaus gelohnt hat.“

Auf dem Messestand der Firma Stahl wurden Waschschleudermaschinen für die Wäschepflege in Pflegeheimen und Krankenhäusern vorgestellt. Diese werden in eine Trennwand eingebaut. Für die Pflegeeinrichtungen, die nach der Unfallverhütungsvorschrift BGR 500 waschen müssen, zeigte Stahl eine Reihe von Möglichkeiten auf.

Die Serie Divimat S kann je nach den gegebenen Situationen vor Ort seitlich von rechts oder links beladen werden. Das spart Platz, da die Maschinen auch in Winkel und Nischen eingebaut werden können. Auf der Messe war ein 14-kg-Modell zu sehen. Die Maschinen sind nach Angaben von Stahl jedoch auch mit 19, 22, 35 und 60 kg Fassungsvermögen erhältlich. Beeindruckt waren die Standbesucher von der Größe der Türöffnungen, die eine ergonomische und schnelle Be- und Entladung ermöglichen, berichtet der Wäschereimaschinenhersteller.

Aus der Serie Divimat D mit gegenüberliegender Be- und Entladeöffnung stellte Stahl zwei brandneue Modelle vor mit 14 und mit 18 kg Füllgewicht. Diese Baureihe zeichne sich durch eine maximale Schwingungsdämpfung aus, die durch ein Verbundsystem von Luftfederungen und belastbaren Reibdämpfern erreicht wird. Damit zeigen die Maschinen beim Schleudern laut Hersteller trotz des hohen g-Faktors eine gute Laufruhe, auch die größeren Modelle mit 22, 35, 40, 60 und 80 kg Fassungsvermögen. Das Divimat-Programm biete mit den fünf Eckladern und den sieben Durchladern ein interessantes Baukastensystem, das nach Meinung des Unternehmens für jede Krankenhaus- und Heimwäscherei eine Lösung bieten dürfte. Zusätzlich zu diesem Präsentationsschwerpunkt waren auf dem Stahl-Stand in Köln drei Waschschleudermaschinen der Serie Atoll, Hochleistungstrockner, die bewährten Muldenmangeln und die leistungsstarke Verbindung einer Muldenmangel M 500 mit der Faltmaschine Domestic zu sehen.

Ziemlich einig war man sich auf der Messe mit der Einschätzung, dass die Wäschepflege im eigenen Haus wieder an Stellenwert gewinnt. „Gespräche mit mehreren Heimleitern, die die Wäschepflege in eigener Regie betreiben, bestätigen, dass der Personalaufwand mit den richtigen Maschinen und einer guten Organisation gering gehalten werden kann“, so Stahl. Dass gleichzeitig die Pflegequalität besser sei, die Lebensdauer der Wäsche deutlich länger ist und Wäscheverluste ausbleiben, seien weitere Aussagen aus Betreiberkreisen, die mit einer eigenen Wäschereiabteilung sehr zufrieden sind.

Infos: www.stahl-waeschereimaschinen.de