Seitz Gefahrlos reinigen

GreenEarth ist ein Reinigungsverfahren, basierend auf dem Silikonlösemittel D5. Der Gebrauch soll unbedenklich sein, es bestehe keine Gefahrstoffeinstufung. - © Seitz

Gefahrlos reinigen

GreenEarth ist ein Reinigungsverfahren, basierend auf dem Silikonlösemittel D5 (Decamethylcyclopentasiloxan), das aus der Kosmetikindustrie stammt und dort unter anderem zur Herstellung von Gesichtscremes und Körperlotionen verwendet wird. Die Firma Seitz erwarb für Deutschland und Österreich die Lizenz- und Exklusivrechte für GreenEarth. Dies umfasst das Reinigungsverfahren sowie den Vertrieb der Produkte unter dem Label GreenEarth. Der Gebrauch soll nach Angaben von Seitz unbedenklich sein, es bestehe keine Gefahrstoffeinstufung.

Für eine jährliche Lizenzgebühr können Seitz-Kunden das Recht erwerben, mit dem durch ein Patent geschützten GreenEarth-Verfahren zu arbeiten. Damit können sie das Lösemittel D5 zur Pflege von Bekleidung in einer Reinigungsmaschine einsetzen. Im Rahmen des Komplettpaketes vertreibt die Firma Seitz sowohl Reinigungsverstärker, Detachiermittel und Anbürstmittel als auch das GreenEarth-Lösemittel D5. Lizenzkunden will Seitz bei der Erstellung der Reinigungsprogramme helfen, Schulungen über die neuen Hilfsmittel und deren Anwendung erteilen und sie auch im Bereich Marketing unterstützen.

In allen Reinigungsmaschinen, die von den Maschinenherstellern als „Multi-Solvent-Maschinen“ vertrieben werden, kann mit GreenEarth gearbeitet werden, verspricht Seitz. Zusammen mit der Firma Multimatic wurde das Lösemittel unter Praxisbedingungen mehrere Monate auf einer KWL-Reinigungsmaschine getestet. Die Ergebnisse sind mit Einsatz von Seitz-Produkten denen von KWL absolut gleichwertig. Positiv zu bewerten sei aber neben dem unbedenklichen Umgang mit diesem Lösemittel der angenehme Warengriff und der bis zu 25 Prozent geringere Finishaufwand. Des Weiteren gäbe es keine Farbübertragungen oder Farbabklatsche.

Wenn ein Kunde zu GreenEarth wechseln möchte, wird die Firma Seitz vor Ort eine fachmännische Bestandsaufnahme vornehmen. Im Vorfeld seien bereits ausführliche Untersuchungen durchgeführt und eine Anzahl verschiedener Maschinen getestet worden, damit dann für jeden Kunden die passende Auswahl aus dem System getroffen werden kann. Unterzeichnet der Kunde dann eine Einverständniserklärung, wird die Bewerbung offiziell. Die Firma Seitz verspricht, ihre Lizenznehmer bei der Installation und dem Umbau zu begleiten und zu unterstützen, um einen reibungslosen Umstieg sicherzustellen.

Infos: www.seitz24.com