
Dampferzeuger mit mehr Leistung
Mit den neuentwickelten Dampferzeugern der Baureihe DG560 erweitert die Firma Jumag das Leistungsspektrum bei Einzeldampfanlagen nach eigenen Angaben auf 560 kg Dampf pro Stunde. Laut Anbieter verfügen die neuen Dampferzeuger über robuste Wasserraumtechnologie, eine optimierte Strömungsführung und Restwärmenutzung im vergrößerten Edelstahl-Economiser. Dadurch erreiche die Technik sehr hohe Wirkungsgrade. Eine neue Steuerung mit Touchscreen-Bedienoberfläche erleichtere den Betrieb dieser in Deutschland durch den TÜV überwachungs- und genehmigungsfreien Dampferzeuger. Um Energieausbeute und Wirkungsgrad zu maximieren, wurde laut Jumag die Strömungsführung im vollisolierten Verdampfungssystem des neuen Dampferzeuger DG560 mit modernen Berechnungsmethoden sowohl auf der Heißgas- wie auf der Wasserseite optimiert. Außerdem sei es gelungen, die Restwärmenutzung im nachgeschalteten, vergrößerten Economiser durch eine neuartige Abgasströmungsführung erheblich zu verbessern. Im Ergebnis hat sich nach eigenen Angaben eine Leistungssteigerung auf bis zu 560 kg/h Dampf bei insgesamt ca. 20 m² Wärmetauscherfläche ergeben. Der thermische Wirkungsgrad erreiche jetzt bis zu 96 Prozent und der erzeugte Dampf sei trocken und von konstanter Qualität. Die Abgastemperatur für aufbereitetes Speisewasser mit 95°C liegt dem Hersteller zufolge bei nur noch 145°C. Stellfläche und Raumbedarf der neuen 560er-Dampferzeuger seien fast identisch mit der bisherigen kompakten 460er-Baureihe. Zu den wesentlichen Merkmalen der neuentwickelten Steuerung zählen laut Jumag:
Keine zeitgesteuerte Kesselstartautomatik,
Keine Abschlämmautomatik,
Keine externe Brennerstartsteuerung,
Keine Brennermodulation bei Gasbetrieb,
Kdie Protokollierung aller Kesselparameter im Speicher,
Keine selbsterklärende Fehlerbeseitigung,
Keine einfache Anbindung bei Mehrfachdampfanlagen,
Keine busfähige Anbindung an Gebäudeleittechnik oder zur Fernwartung.
Über einen Touchscreen können laut Jumag für jeden Wochentag bis zu drei Ein- und Ausschaltzeiten frei gewählt werden. So kann der Betreiber den Dampferzeuger ganz individuell auf seine Bedürfnisse einstellen. Die Maschine arbeite nur noch dann, wenn tatsächlich Dampf benötigt wird. Ein USB-Stick dient als Datenspeicher und zeichnet alle Betriebsparameter für Verbrauchs-, Vergleichs- oder Fehleranalysen auf. Die USB-Schnittstelle ermögliche auch die Übertragung von Programmupdates. Beim Betrieb von Mehrfachdampfanlagen sorgt nach Angaben des Herstellers eine Master-Slave-Konfiguration für eine automatische Lastverteilung auf alle Dampferzeuger. Damit ließen sich Dampfleistungen von über 2 t/h erzielen.
Infos: www.dampferzeuger.de