Von der kleinen Wäscherei zum modernen, textilen Logistikbetrieb: die Geschichte der Merk Textil-Mietdienste GmbH & Co. KG im nordbayrischen Zirndorf begann 1930 in Nürnberg. Seit 1976 gehört der Profi für textiles Leasing dem DBL-Verbund an.
Vom Kragen zur Kollektion
1930 – Zeit der Veränderung und Bewegung: die erste Fußballweltmeisterschaft wird initiiert, Henry Ford legt den Grundstein für sein Autowerk in Köln und der erste große deutsche Rundfunksender beginnt mit seinen Ausstrahlungen. Große Ereignisse – daneben gibt es aber auch kleinere, deren Geschichte für das Tradtionsunternehmen Merk Textil-Mietdienste jedoch von besonderer Bedeutung ist: In Nürnberg gründen Luise und Karl Merk ihre Kragenplätterei – Grundstein für ein heutiges Logistikzentrum rund um das textile Leasing. Vom Kragen zur Kollektion. Von der Wäscherei zur waschechten Leasinglogistik.
Was mit einem kleinen Familienbetrieb begann, entwickelte sich nach dem Krieg zur Wäscherei für den Privatbedarf und avancierte bis heute zum mittelständischen Unternehmen für textile Lösungen mit einem Jahresumsatz von rund 13 Millionen Euro. Erstmals stattete Merk 1969 Kunden mit Mietberufskleidung aus. 1976 schloss sich der Betrieb unter der Leitung von Geschäftsführer Walter Merk der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH an. Heute durchlaufen täglich rund 16.000 Kollektionsteile die Produktion, über 150 Mitarbeiter sind für Merk im Einsatz und 33Fahrzeuge beliefern im nordbayerischen Raum die Kunden. Merk deckt die gesamte Spannbreite des textilen Leasings ab: Von der Mietberufskleidung bis hin zu Mietfußmatten umfasst das Angebot auch Waschraumhygiene, persönliche Schutzausrüstung, Sitzschutzsysteme sowie Mietreinigungstücher. Insgesamt hat das Unternehmen rund 6.500 Kunden. Das Unternehmen bietet einen speziell zugeschnittenen Service für Handwerk, Handel, Industrie, Gastgewerbe und Dienstleistung. Individuelle Berufskleidung und Service sind nur der sichtbare Teil der Dienstleistung. Dahinter steht ein umfangreiches Qualitäts- und Umweltmanagement. Mit der Zertifizierung nach RABC DIN 14065 verpflichtet sich das Unternehmen zur Einhaltung definierter Vorgaben bei der Pflege von Berufskleidung. Im Rahmen der ISO 14000 baut Merk sein Umweltmanagement ständig weiter aus. Wärmerückgewinnung, eine geplante Wasseraufbereitung sowie eine effizientere Tourenplanung, die die gefahrenen 1,6 Millionen Kilometer im Jahr um 10 Prozent reduziert, helfen beim Umweltschutz und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen.
Eine Zukunftsprognose? Geschäftsführer Andreas W. Merk setzt seit 1994 auf den Standort Zirndorf bei Nürnberg. Als expandierendes Unternehmen möchte er von hier aus weiterhin am Markt überzeugen und Kunden gewinnen. Dabei hilft ihm seine Firmenphilosophie: die Verbindung von traditionellen Werten und moderner Dienstleistung. Darin investiert er kontinuierlich und sagt:„Wir sind Dienstleister. Das heißt, wir ,dienen‘ unseren Kunden rund um das Thema Berufskleidung.“ 2003 entstand auf dem Firmengelände ein Neubau, um die Verwaltung zu zentralisieren und die Abläufe zu optimieren. Das Ergebnis: 2.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche für Mitarbeiter und den computergesteuerten Maschinenpark. 2004 folgte die Installierung einer Waschstraße für Schmutzfangmatten. 2006 nahm die neue, vollautomatische, 2,5 Millionen Euro teure Sortieranlage für Berufskleidung ihren Betrieb auf. Dazwischen immer wieder persönliche Worteund enger Kontakt zum Chef. Als Unternehmer mit Sinn für ein soziales Arbeitsumfeld hat er immer ein offenes Ohr für die Wünsche, Anregungen und Probleme seines Teams. Merk:„Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital;denn sie sichern mit ihrer Arbeit nicht nur unsere Qualität und unseren Service. Sie transportieren diese Merkmale als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunde zu ihren Ansprechpartnern in den Betrieben“.
Weitsicht, Umsicht und Rücksicht – mit diesen Faktoren möchte Merk für Mitarbeiter und Kunden das Unternehmen weiterhin Richtung Erfolg führen. RWT