Ziermann GmbHliefert Einrichtung Am Tatort Wäscherei im Ersten

Der Tatort am Sonntag im Ersten hat eine große Fangemeinde. Am 7. Januar 2007 wurde die vom Südwestrundfunk produzierte Episode „Bienzle und die große Liebe“ ausgestrahlt, in der die Spur die Ermittler auch in eine Wäscherei führt. Ausgestattet hatte diese die Ziermann GmbH, Sasbach.

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    Spot on:Ein Hemdenfinisher vor der Kamera.
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    Im Arbeitsbereich der Wäscherei.
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    Täuschend echt:Die Wäscherei Popow als Tatort.

Am Tatort Wäscherei im Ersten

Auf der Stuttgarter Großbaustelle an der neuen Messe geschehen in einer Nacht drei Verbrechen: Das Parkhaus über der Autobahn wird von einem Sprayer besprüht, Baumaschinen werden gestohlen und der Kranführer Jochen Heeb wird durch zwei Schüsse verletzt und verblutet auf seinem Kran. In Verdacht gerät Stefan Ortlieb, ein militanter Messegegner. Aber: Die Tatwaffe gehört Milan Popow (Misel Maticevic), einem Wachmann der Sicherheitsfirma SSF, der in dieser Nacht Schicht hat. Dieser bestreitet, etwas mit dem Tod von Heeb zu tun zu haben, kannte ihn jedoch gut und hatte sich kurz zuvor mit ihm gestritten. So beginnt für Kommissar Ernst Bienzle (Dietz Werner Steck) die Suche nach dem wahren Täter.

Für eine neue Folge der ARD-Krimi-Serie „Tatort“ benötigt der Südwestrundfunk eine Wäscherei. Weil die Dreharbeiten aber einige Zeit beanspruchten, kann dieser Akt nicht in einer Originalwäscherei gedreht werden. Ein neuer Laden muss eingerichtet werden. Doch woher kommen die Requisiten für eine solche Einrichtung? Ein SWR-Mitarbeiter, der für die Ausstattung verantwortlich ist, sucht im Internet nach geeignetem Material. Seine Suche ist erfolgreich auf der Webseite der Ziermann GmbH.

Nach einem Telefongespräch mit Inhaber Frank Ziermann besucht der Südwestfunkmitarbeiter das Unternehmen im Badischen. Aufgrund der dort vorhandenen Maschinenauswahl werden Waschmaschinen, Trockner, Mangel, Bügeltisch und Hemdenfinisher für die Wäschereieinrichtung genauer unter die Lupe genommen. Man kommt zu einer Übereinstimmung und die Geräte werden für die Dreharbeiten ausgeliehen und installiert.

Der gesamte Betrieb muss wie in einer echten Wäscherei eingerichtet werden. Um sich ein Bild zu machen, erkundet der SWR-Mitarbeiter gleichartige Unternehmen in der Umgebung. Die detailgetreue Wäscherei Popow entsteht. Am Ende gelingt es, den Eindruck zu erwecken, in diesem Laden werde bereits jahrelang gearbeitet. Das Transparent mit der Aufschrift Wäscherei Popow über der Eingangstür, die fertig zusammengelegte Bettwäsche mit Abholschein im Regal, eine Schachtel mit Kleiderbügel unterm Bügeltisch, jedes noch so kleine Detail wird berücksichtigt.

So führen die Ermittlungen Kommissar Bienzle in die Wäscherei von Milans Frau Kathi (Katja Studt). In dem Moment, in dem Bienzle den Mörder überführen kann, entzieht der sich der Polizei und versucht in der Wäscherei Popow Hinweise auf seine Schuld zu vernichten. Hannelore Schmiedinger (Rita Russek), Bienzles Lebensgefährtin, die gerade eine Bluse abholen möchte, wird unfreiwillig Zeugin des Geschehens und vom Täter zur Absicherung seiner Flucht entführt. Trotz heller Aufregung und Angst um seine Hannelore, gelingt es dem Kommissar auch in einer seiner letzten Sendungen, den richtigen Verbrecher erfolgreich zu überführen;und die Fernsehzuschauer erhalten einen Einblick in die Abläufe eines Wäschereibetriebes. RWT