Dirk Kalhöfer, Inhaber der gleichnamigen Textilreinigung in Castrop-Rauxel, hat seinen Betrieb von Per auf KWL umgestellt. Statt zwei 32 kg fassenden Per-Maschinen, stehen jetzt zwei 24 kg fassende KWL-Maschinen in seinem Betrieb. Heute, ein halbes Jahr nach der Umstellung, sagt der Textilreiniger:„Der Umstieg hat sich bestens bewährt.“
Kleinere Maschinen leisten mehr
Kann eine Reinigungsmaschine glücklich machen? Sie kann vielleicht einen Teil dazu beitragen. Man muss nur in die Augen von Dirk Kalhöfer von der Textilpflege Kalhöfer in Castrop-Rauxel schauen. „Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte“, sagt er nach dem Kauf der KWL-Reinigungsmaschine Eazyclean der FUT-Satec USA GmbH. „Bereits mein Vater hat Textilreinigungsmaschinen vertrieben, daher weiß ich genau, worauf es ankommt“, sagt Kalhöfer.
Für seine Kunden ist dagegen neben der Qualität der gereinigten Ware auch die Umweltfreundlichkeit der Maschine ein wichtiges Kriterium. Diese dokumentiert das Zertifikat, das die Fresenius Umwelttechnik seinen Kunden überreicht. Es bestätigt mit dem Fresenius-Umwelttechniksiegel, dass die Reinigungsmaschine den neuesten Richtlinien entspricht und das biologisch abbaubare Lösemittel KW verwendet. Außerdem schätze die Kundschaft, so Kalhöfer, dass seine Verkaufsräume und die gereinigten Kleidungsstücke nicht mehr den typischen Geruch von chemischer Reinigung aufweisen.
Die Textilpflege Kalhöfer besteht seit fast 25 Jahren. In drei Reinigungen und einer Annahmestelle werden fast ausschließlich Privatkunden betreut: Dazu gehört ein Hemdenservice sowie das Reinigen von hochwertiger Ware und Vorhängen. „Für uns stehen Qualität und Kundenzufriedenheit an erster Stelle“, betont Kalhöfer. Der Textilreiniger war im Mai 2005 auf den neuen Maschinenhersteller aufmerksam geworden. Damals wollte er sich gerade von seiner Per-Maschine trennen, um auf KWL umzusteigen.
Seit einem halben Jahr hat er die neuen Maschinen in Betrieb. Im Vorfeld hatte sich Kalhöfer informiert und seinen Reinigungsbetrieb auf die Umstellung vorbereitet. Statt zwei 32 kg fassenden Per-Maschinen, stehen jetzt zwei 24 kg fassende KWL-Maschinen in seinem Reinigungsbetrieb und bringen die gleiche Leistung. In der Zeit, in der früher drei Chargen gereinigt wurden, zieht er jetzt vier bis fünf Ladungen durch. Aufgrund der Messtechnik und der hohen Drehzahl beim Schleudern ist der Reinigungsprozess bereits in weniger als 50 Min. fertig. Der Destillationsvorgang ist dann schon abgeschlossen und frisches Lösemittel steht wieder zur Verfügung. Kalhöfer:„Da die etwas kleineren Maschinen mit kürzeren Chargenzeiten früher fertig sind, kann ich jetzt noch feiner die Ware sortieren.“
Der Maschinenhersteller FUT-Satec USA aus Herten im Ruhrgebiet bietet seinen Kunden Testphasen mit Probereinigungen und die Abnahme der Maschine direkt im Werk an. Dies könne ebenso wie die schnelle und zuverlässige Fehlerbehandlung nur von einem Unternehmen geleistet werden, das in Deutschland produziert, sagt Joseph Reuter, Verkaufsleiter des Maschinenherstellers.
Die übersichtliche Bedienbarkeit der Maschinen, die mit Touchscreen und weiteren Extras, wie z.B. einem Tritt für eine Reinigung des Flusenfilters, ausgestattet sind, die solide Verarbeitung und Zuverlässigkeit der Eazyclean-Geräte haben Kalhöfer schließlich überzeugt. Im Display wählt er vor dem Reinigungsgang das Programm aus, er kann jedoch jederzeit in den Ablauf eingreifen und das Programm je nach Charge verändern. Was ihm zudem wichtig ist: Die Grundeinstellung des Standardprogramms bleibt für den nächsten Reinigungsgang unverändert. „Der Maschinenbau ist bei aller Hightech übersichtlich geblieben“, betont Reuter. Kontroll- und Wartungspunkte sind leicht zu erreichen, so dass die Wartungsarbeiten einfacher durchzuführen sind. Zudem werden die Wartungsintervalle überwacht und können bei Bedarf auch im Touchscreen angezeigt werden.
Hinzu kommen die Einsparungen bei den laufenden Betriebskosten. „Die Entsorgungskosten sind etwa 30 bis 40 % geringer geworden, da weniger Destillationsrückstände entsorgt werden müssen. Und die Lösemittelkosten wurden drastisch gesenkt, da deutlich weniger Lösemittel benötigt wird“, sagt Kalhöfer. Und:Einen kleinenBeitrag, Kunden und Unternehmer glücklich zu machen, leiste die Reinigungsmaschine durchaus.