Bardusch elektrifiziert seine Transportlogistik weiter: Mit dem ersten vollelektrischen Sattelzug vom Typ Mercedes-Benz eActros 400 setzt der Textildienstleister auf emissionsärmere Transporte. Eingesetzt wird das Fahrzeug künftig im täglichen Serviceverkehr in Sachsen.

Der Textildienstleister Bardusch hat seinen ersten vollelektrischen Sattelzug übernommen. Die neue Sattelzugmaschine vom Typ Mercedes-Benz eActros 400 soll künftig im täglichen Liefer- und Serviceverkehr in Sachsen eingesetzt werden.
Die offizielle Fahrzeugübergabe fand am 10. Juni 2026 im Mercedes-Werk Wörth am Rhein statt. Mit dem eActros 400 erweitert Bardusch seine Flotte erstmals um einen batterieelektrischen Lkw im Schwerlastsegment.
Einsatz im sächsischen Serviceverkehr
Nach Unternehmensangaben erreicht der eActros 400 – abhängig von Zuladung und Witterung – eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Die Streckenprofile in Sachsen eignen sich laut Bardusch besonders gut für den Einsatz eines Elektro-Lkw. Das Unternehmen will damit die CO₂-Emissionen seiner Transportlogistik weiter reduzieren.
„Mit dem neuen eActros, der derzeit noch selten auf den Straßen zu sehen ist, gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsfähige Logistik“, sagt Logistikleiter Andreas Domaser. Der eigene Fuhrpark spiele dabei eine zentrale Rolle.
Klimaneutrale Flotte bis 2040
Die Anschaffung ist Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Bardusch verfolgt das Ziel, seine Fahrzeugflotte bis 2040 schrittweise klimaneutral aufzustellen. Die Elektrifizierung der Transporte gilt dabei als wichtiger Baustein zur Senkung von Emissionen.
Bereits heute verfügen mehrere Standorte über Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, darunter Dresden, Ettlingen, Falkensee und Soltau. Zudem setzt das Unternehmen dort bereits elektrische Nutzfahrzeuge ein. Weitere Ausbauprojekte sind nach Unternehmensangaben geplant.