Von smarter PSA bis zu nachhaltiger Workwear: Die A+A 2027 nimmt Kurs auf die Zukunft der Arbeitswelt und zeigt, wie sich Arbeitsschutz und Berufsbekleidung verändern. Die Anmeldung für Aussteller zur internationalen Fachmesse in Düsseldorf ist nun gestartet.

Die Anmeldung für die A+A 2027 ist gestartet. Vom 19. bis 22. Oktober 2027 trifft sich die internationale Arbeitsschutzbranche wieder in Düsseldorf. Im Fokus stehen persönliche Schutzausrüstung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Lösungen für die Arbeitswelt.
Seit dem 16. Juni 2026 können sich Unternehmen und Organisationen als Aussteller registrieren.
Die A+A findet alle zwei Jahre statt und gilt als weltweit führende Veranstaltung ihres Segments. Die Vorgängerveranstaltung 2025 verzeichnete laut Messe Düsseldorf 2.340 Aussteller aus 70 Ländern und rund 67.000 Fachbesucher aus 150 Nationen.
Digitalisierung, KI und Kreislaufwirtschaft im Fokus
Die A+A 2027 greift zentrale Entwicklungen der Arbeitswelt auf. Dazu zählen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Automatisierung, der demografische Wandel, neue Arbeitsformen und die Folgen des Klimawandels.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Mensch, Technologie und Arbeitsumgebung. Zudem rückt die Messe nachhaltige Konzepte und die Kreislaufwirtschaft stärker in den Mittelpunkt.
Das Produktspektrum reicht von intelligenter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Wearables über Exoskelette und digitale Assistenzsysteme bis hin zu KI-Anwendungen und nachhaltigen Materialien. Für Wäschereien und Textilserviceanbieter sind insbesondere innovative Workwear, Schutzbekleidung und nachhaltige Materialkonzepte relevant. Diese Themen betreffen auch die Beschaffung, Vermietung und Aufbereitung von Berufskleidung.
Stefan Brück, CEO der Uvex Group und Beiratsvorsitzender der A+A, sieht in der Messe eine wichtige Plattform für die Branche. Die Veranstaltung sei „das globale Event im PSA-Sektor und mittlerweile eine eigene Marke“, erklärte er. Sein Unternehmen richte die Innovationsplanung auf den Messetermin aus und nutze die A+A für den Austausch mit internationalen Kunden.
Live-Formate und Fashion Show für Workwear
Neben der klassischen Ausstellung setzt die A+A 2027 erneut auf interaktive Formate. Der EXO PARK, das A+A Trend Forum sowie Live-Demonstrationen zu Brandschutz und Notfallmanagement sollen aktuelle Entwicklungen praxisnah zeigen.
Auch die A+A Fashion Show widmet sich wieder Arbeits- und Schutzbekleidung. Im Mittelpunkt stehen laut Veranstalter neue Materialien, Nachhaltigkeit und modernes Design für Workwear und Corporate Fashion. Für Textilserviceanbieter ist die Entwicklung in diesem Bereich relevant, da sie Berufskleidung häufig aufbereiten, vermieten oder gemeinsam mit Kunden auswählen.
40. Internationaler A+A Kongress mit Jubiläum
Parallel zur Messe findet der Internationale A+A Kongress 2027 zum 40. Mal statt. Unter dem Motto „Prävention sichert Stabilität – Arbeitsschutz als Schlüssel zur Krisenresilienz von Unternehmen“ beschäftigen sich die Teilnehmer unter anderem mit Digitalisierung, neuen Arbeitsprozessen, Qualifizierung und der internationalen Präventionsstrategie VISION ZERO.
Organisiert wird der Kongress von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi). Geschäftsführer Dr. Christian Felten betont: Arbeitsschutz sei „kein Kostenfaktor, sondern ein Stabilitätsfaktor“. Investitionen in Prävention stärkten die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und die Gesundheit der Beschäftigten.
Der Call for Participation für den Jubiläumskongress soll in Kürze veröffentlicht werden.