Klicktipp Abwärmerechner: Leitfaden hilft Textilpflegeprofis

Vom Bayerischen Landesamt für Umwelt gibt es einen Abwärmerechner, der Wäschereien und Textilreinigungen helfen kann. Für die praktische Anwendung hat Joachim Krause einen Leitfaden entwickelt, am Beispiel der Berechnung des Abwärmepotenzials eines Trockners.

Bei der Messung ist zu sehen, wo die ­Bügeltische Wärme abgeben. - © DTV

In nahezu allen Betrieben entsteht Abwärme, auch und besonders im Textilpflegebereich. Wird die verbleibende Abwärme genutzt, kann die Gesamtenergieeffizienz des Betriebes gesteigert werden. Abwärmeangebot und Wärmeabnahme sollten dabei jedoch mengenmäßig und vor allem zeitlich übereinstimmen.

Ob sich die Nutzung von Abwärme in einem Betrieb lohnt, weiß man erst, wenn das verfügbare Abwärmepotenzial bekannt ist. Der Abwärmerechner des Bayerischen Landesamts für Umwelt hilft Ihnen dabei, das Potenzial in Ihrem Betrieb für unterschiedliche Abwärmequellen zu ermitteln. Dabei lassen sich verschiedene Arten der Abwärmenutzung auswählen.

Mit Ihren Eingaben liefert der Rechner eine Abschätzung, ob sich die Abwärmenutzung wirtschaftlich realisieren lässt. Lohnt sich die Nutzung, können Sie aktiv werden.

Hilfestellung mit Beispielrechnung

Im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes sind alle Wäschereien mit einem Verbrauch von mehr als 2,5 GWh verpflichtet, das Abwärmepotenzial für jedes ihrer Maschinen zu berechnen.

Da bei der Nutzung des Rechners durchaus Fragen aufkommen können, hat Joachim Krause, Vorsitzender des DTV-Ausschusses Technik und Umwelt, zusätzlich einen nützlichen Leitfaden erstellt. Darin wird das Tool und seine Anwendung für unseren Sektor anschaulich am Beispiel der Berechnung des Abwärmepotenzials eines Trockners erläutert und gezeigt, wo die notwendigen Informationen zu finden sind.

Hier geht es zum Abwärmerechner.

Hier geht es zum DTV-Leitfaden.

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