Mit der All-in-one-Maschine Revolution können Handtuchrollen vom Einweichen bis zum Trocknen komplett bearbeitet werden. Um eine lange Haltbarkeit des Waschgutes zu erreichen, wird die Faser nicht wie beim Mangeln geplättet. 60 bis 80 Handtuchrollen sollen mit dieser Lösung in einer Stunde bearbeitet werden können.
Alle Arbeitsschritte vereint
Seit Jahresbeginn arbeitet der Trossinger Betrieb der Initial Textil Service GmbH mit der All-in-one-Maschine Revolution von Kannegiesser. Mit dieser Lösung können Handtuchrollen komplett bearbeitet werden. Jetzt, nach einem Vierteljahr, war es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen.
Wirklich neu ist die vom britischen Unternehmen Ducker Engineering Limited entwickelte Maschine für die internationale Unternehmensgruppe nicht – schließlich sind in den Betriebsstätten in England bereits einige Maschinen installiert.
„Die guten Erfahrungen bei der Bearbeitung von Handtuchrollen mit dieser Maschine haben sich auch in unserem Betrieb bestätigt“, erklärt Thomas Reichardt, Leiter der Betriebsorganisation bei Initial Textil Service GmbH & Co. KG Deutschland. Außerdem werden durch den Einsatz die Ressourcen geschont: „Der Verbrauch von Frischwasser für die Bearbeitung von Handtuchrollen hat sich um mehr als 50 Prozent gesenkt“, sagt Reichardt.
Die Bedienung der Revolution ist einfach. Der Anfang der verschmutzten Handtuchrolle wird vom Bediener mit Hilfe einer an der Maschine angebrachten Nähvorrichtung an die vorangehende Rolle angenäht. Nach dem automatischen Abwickeln der Handtuchrolle in der Maschine durchläuft diese einen dauernden automatischen Prozess, der aus Einweichen, Waschen, Spülen, Entwässern und Trocknen besteht. Schließlich wird das saubere, trockene Handtuch automatisch wieder aufgerollt und kann vom Bediener entnommen werden. Durch den Einsatz einer speziellen Pufferung entstehen auch bei unregelmäßiger Beschickung und Entnahme der Handtuchrollen keine Wartezeiten.
„Zur Bedienung der Revolution wird lediglich ein Mitarbeiter benötigt und in einer Stunde können 60 bis 80 Handtuchrollen bearbeitet werden“, erklärt Henning Loeck von Kannegiesser. Damit sei die Revolution für die Bearbeitung von kleineren Mengen in einzelnen Betrieben oder auch zur Dezentralisierung der Handtuchrollenbearbeitung für große Wäschereigruppen geeignet. „Durch die Transparenz der neuen Produktionsabläufe wird eine übersichtliche Struktur innerhalb der Wäscherei geschaffen“, sagt auch Thomas Reichardt.
Alle Meldungen werden dem Bediener im Touchscreenpanel auf der Vorderseite zur leichten Diagnose angezeigt. Der Hersteller verspricht eine gleichmäßige Waschqualität über die gesamte Handtuchlänge. Außerdem wird die Faser nicht wie beim Mangeln geplättet, um die Saugfähigkeit zu erhalten. Schließlich verlängert der schonende Umgang mit der Faser die Haltbarkeit einer Handtuchrolle.rwt