
Barcode und UHF-Transponder
Die Schweizer Strico AG, Spezialist für gewebte Barcodeetiketten, lanciert die kombinierte Identifikationslösung aus einem Barcodeetikett mit integriertem Ultrahochfrequenz-(UHF-)Transponder. Die neuen Hybridetiketten sollen viele Vorteile bieten. Dank der Eigenschaften der UHF-Transpondertechnologie ist es laut Hersteller möglich, Einzelstücke in vollständig automatisierten Prozessen zu identifizieren. Der verwendete Chip soll die Herstellung eines Etiketts erlauben, das lediglich 1,7 mm dick ist und dadurch auch für Flachwäsche eingesetzt werden kann. Im Gegensatz zu HF-Transpondern haben die UHF-Identifikationen eine größere Reichweite, verspricht Strico.
Das gewebte Barcodeetikett bildet die Oberfläche der Kennzeichnung. Durch die Verwendung von spinndüsengefärbten Garnen soll der Barcode robust sein. Die Lesbarkeit mit handelsüblichen Scannern ist laut Unternehmen sichergestellt. Beim Herstellen des Hybridetiketts wird der Inhalt des Barcodes in den Speicher des UHF-Transponders geschrieben. Die gewebten Barcodeetiketten sind als Einnähetiketten erhältlich. In Versuchen mit mehr als 150 Reinigungszyklen ist die Beständigkeit bestätigt worden.