BIOTEXFUTURE: Das erwartet Sie beim Fall Forum 2025

Welche Rolle spielen biobasierte Lösungen in einer nachhaltigen Zukunft für die Textilbranche? Diese Frage beantworten Experten auf dem BIOTEXFUTURE Fall Forums 2025 am 9. Oktober. Die Tagung wirft zudem einen Blick auf die Arbeit und die Zukunft des Innovationsraums.

BIOTEXFUTURE Fall Forum 2025 Veranstaltungsplakat: weiße Schrift auf Bild mit grünen Blättern.
Das BIOTEXFUTURE Fall Forum findet am 9. Oktober 2025 in Aachen statt. - © BIOTEXFUTURE

Das BIOTEXFUTURE Herbstforum 2025 lädt Besucher am 9. Oktober 2025 in Aachen zu einer Zeitreise in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Innovationsraums ein, der im Bereich der textilen Bioökonomie forscht.

"Wir stellen unsere Ergebnisse vor und eröffnen spannende Zukunftsperspektiven, die wir gemeinsam gestalten möchten", sagt eine Sprecherin. "Über unsere eigene Arbeit hinaus werden wir auch eine breitere Perspektive auf den aktuellen Stand und die Zukunft der Bio-Wirtschaft bieten: Was sind die wichtigsten Fragen von heute und welche neuen Möglichkeiten ergeben sich aus unseren Forschungsergebnissen für die nachhaltige, bio-basierte Zukunft des Textilsektors?"

Registrierung und Programm zum BIOTEXFUTURE Fall Forum 2025

Die kostenlose Tagung hat eine begrenzte Kapazität, Interessierte sollten sich daher bis zum 9. September anmelden.

Wer oder was steckt hinter BIOTEXFUTURE?

120 Millionen Tonnen Textilfasern werden jährlich weltweit verarbeitet. 70 Prozent davon basieren auf Erdöl. Das soll sich ändern. Zu diesem Zweck fördert die Bundesregierung im Rahmen des Innovationsraums BIOTEXFUTURE Deutschlands führende Forschungsteams bei der Entwicklung nachhaltiger biobasierter Textilien.

Ziel von BIOTEXFUTURE ist, Grundlagenforschung rasch ins reale Leben umzusetzen. Deshalb kooperieren Textilwissenschaftler mit führenden Industrieunternehmen. Auf Forscherseite stehen das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen (ITA) und der Lehrstuhl für Technik und Organisationssoziologie (STO) in der Verantwortung. Für die Industrie übernimmt die adidas AG diesen Part.

Die Teams befassen sich derzeit u. a. folgenden Projekten:
  • ALGATEX: Aus Algen gewonnene Bio­polymere zur Herstellung von Bekleidung und Schuhen.BIOBASE: Biobasierte Alternative aus verfügbaren Ressourcen für textile ­Anwendungen für die Bereiche Automobil, Bekleidung, und technische Textilien.
  • BIOCOAT: Biobasiertes und biologisch abbaubares Material, das die in Hochleistungstextilien verwendete konventionelle Imprägnierung ersetzen soll.
  • CIRCWOOL: Chemisches Recyclingverfahren, das Wollabfälle in synthetische Proteinfasern umwandelt.
  • DEGRATEX: Entwicklung bio-basierter, abbaubarer Geotextilien für Anwendungen im Landschafts- oder Straßenbau.