Gute Nachrichten für die Textilindustrie: Die DAMINO GmbH kann ihren Betrieb in Großschönau mit rund 70 Beschäftigten fortführen. Das hat die Gläubigerversammlung nun bei einem Termin am Dresdner Amtsgericht beschlossen, teilte ein Unternehmenssprecher mit.
Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten hatte der 1906 gegründete Hersteller von Damast für Bett- und Tischwäsche im Juni 2025 Insolvenz angemeldet.
Die Produktion läuft weiter – bis auf den Geschäftszweig Textilveredlung. Dieser wurde aufgegeben und rund 30 Beschäftigten gekündigt.
Sanierung finanziert
Die weiteren Sanierungsschritte sind finanziert, sagt DAMINO-Geschäftsführer Sandro Strack. "Damit ist der Weg frei für einen Insolvenzplan der DAMINO GmbH."
Schon im ersten Quartal 2026 wollen die Gläubiger darüber abstimmen. Das Verfahren in Eigenverwaltung soll in diesem Frühjahr abgeschlossen werden.
