Der Vorstand der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat Hans-Peter Kern zum neuen Vorstandsvorsitzenden auf der Versichertenseite gewählt. Kern folgt auf Manfred Wirsch, der das Amt über zehn Jahre innehatte.
Bereits seit 2013 gehört Hans-Peter Kern dem Vorstand der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) an. Zudem ist er seit 2010 Vorstandsvorsitzender der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Anfang Juni wählte der Spitzenverband ihn nun zum neuen Vorsitzenden auf der Versichertenseite. Er folgt damit auf Manfred Wirsch, der den Vorsitz seit 2014 innehatte.
DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Hussy bedankte sich bei Wirsch für dessen langjährige Arbeit in der Selbstverwaltung der gesetzlichen Unfallversicherung. Dem neu gewählten Kern gratulierte er zu seiner Wahl: "Als Vorstandsvorsitzender der DGUV stehen Sie für eine Selbstverwaltung, die die gesetzliche Unfallversicherung stetig weiterentwickelt sowie für eine praxisnahe Ausgestaltung von Prävention und Rehabilitation. Sie wissen als Fachkraft für Arbeitssicherheit um die Bedeutung der engen Verbindung zur betrieblichen Praxis und werden Ihre Erfahrungen zum Wohle der Versicherten einzusetzen wissen."
Die Organisationsstruktur der gesetzlichen Unfallversicherung basiert auf dem Prinzip der Selbstverwaltung und Mitbestimmung geprägt. In den Selbstverwaltungsgremien aller Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und der DGUV sind sowohl die Arbeitgebenden als auch die Versicherten mit jeweils gleicher Stimmenzahl (paritätisch) vertreten. Das heißt Arbeitgeber und Versicherte arbeiten hier gleichberechtigt zusammen. Der Vorsitz des Vorstands wechselt jährlich zwischen Arbeitgebenden und Versicherten. Für die Arbeitgeberseite bleibt Volker Enkerts Vorstandsvorsitzender der DGUV
