Die Schutzfunktion erhalten
Schutzbekleidung gibt es für die verschiedensten Berufszweige: Feuerwehr, Straßenbau, Rettungswesen, Industrie oder Handwerk. Diese zu pflegen, ohne die Schutzeigenschaften zu beeinträchtigen, ist gerade bei starken Verschmutzungen oft eine große Herausforderung. Für die Bearbeitung stark verschmutzter Berufsbekleidung rät die Chemische Fabrik Kreussler zum Derval-Energy-Verfahren. Der Anbieter beschreibt das Verfahren als schonend, aber dennoch effektiv.
Die Wettbewerbsfähigkeit von Textilserviceunternehmen wird wesentlich beeinflusst von der Werterhaltung des Textilmaterials und den Kosten für die Wiederaufbereitung. In gewerblichen Wäschereien entscheidet der Faktor Zeit über die Kapazität des Betriebes und über die Kosten für die Pflege der Textilien. Eine wichtige Aufgabe der Wäscherei ist es, sicherzustellen, dass Schutzbekleidung, die die Wäscherei verlässt, sauber ist und die Schutzfunktionen auch weiterhin aufweist. Besonders die Pflege und Wiederaufbereitung der Warnschutzbekleidung stellt Wäschereien vor eine große Herausforderung. Denn die Reflexionswirkung der Warnschutzstreifen darf durch den Waschprozess nicht beeinträchtigt werden. Zugunsten der Werterhaltung eingesetzte schonendere Waschverfahren mit niedrigeren Temperaturen, niedrigerem pH-Wert und kürzerer Einwirkzeit können sich jedoch nachteilig auf die Waschwirkung auswirken.
Das Derval-Energy-Verfahren soll Kostenminimierung, Pflegegüte und Wäschelanglebigkeit nun vereinbar machen. Gleichzeitig bleiben laut Hersteller die Schutzeigenschaften gewahrt. Mit dem Verfahren soll der Waschvorgang bereits im Temperaturbereich von 40°C bis 60°C effizient und leistungsfähig sein. Zudem könne auf ein komplettes Waschbad verzichtet werden. Umfangreiche Praxistests mit dem Waschkraftverstärker Derval Energy haben laut Hersteller gezeigt, dass in der Regel selbst bei stark verschmutzter Berufsbekleidung auf die Vorwäsche verzichtet werden kann. Neben der erheblichen Verringerung des Wasser- und Zeitbedarfs führe die Absenkung der Waschtemperatur um 20°C bis 30°C zusätzlich zur Senkung der Energiekosten. Trotz Temperaturabsenkung werden, wie der Anbieter berichtet, selbst hartnäckige Öl- und Fettverschmutzungen vollständig aus der Bekleidung entfernt. Die Absenkung der Waschtemperatur habe aber noch einen weiteren Vorteil: Cooldown (bei Mischgewebe) entfällt. Dadurch könne die Maschinenauslastung erhöht und die Produktivität gesteigert werden.
Der Hersteller verspricht 50 Prozent weniger Energieverbrauch, 30 Prozent weniger Wasserverbrauch und 20 Prozent Zeitersparnis.
Zur Wiederherstellung der Schutzeigenschaften empfiehlt Kreussler das Imprägniermittel Hydrob FC, das die wasser- und chemikalienabweisenden Schutzeigenschaften wieder herstellt und den Träger vor Gefahren schützt.
Eine Informationsbroschüre kann kostenlos per E-Mail: irina.preis@kreussler.com oder telefonisch unter 0611/9271 127 angefordert werden