
Ein Siegel gegen Flammen
Hitze- und Flammschutzausrüstungen, z.B. für Schweißerbekleidung, müssen auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie von der Produktion zur Weiterverarbeitung an die Konfektionsindustrie versendet werden. Das Flammschutzmittel Proban von Rhodia verspricht hier zuverlässigen Schutz für Ausrüstungen aus baumwollbasierten Textilien. Erst nach ausgiebigen Tests und der Freigabe von unabhängigen Instituten darf Carrington, Hersteller von Textilien mit Schutzfunktionen, die Probangewebe weiterverarbeiten. Dann tragen diese auch das geschützte Probansiegel.
Die Mustermengen für die Prüfung sind genau festgelegt. So muss Europas größter und langjähriger Probanlizenznehmer, dessen 100-prozentige Tochter das Haus Carrington ist, in fest definierten Abständen von 2.000 m Proben ziehen. Diese werden an ein unabhängiges Prüflabor gesendet, das durch die staatliche Akkreditierungsstelle Großbritanniens UKAS (United Kingdom Accreditation Service) zugelassen ist. Dort werden die Produktionsmuster 50 normierten Industriewäschen unterzogen, bevor die Flammschutzwirkung getestet wird. Dabei wird die Ware für einen Zeitraum von zehn Sekunden einer Propangasflamme ausgesetzt. Anschließend werden sowohl das selbstverlöschende Verhalten, das Nachglühen und der Verkohlungsrückstand beurteilt. Erst wenn alle Werte den Vorgaben für die Flammschutzausrüstung entsprechen, wird die zum Muster gehörige Partie freigegeben.
Das Prüfzertifikat weist die Textilien dann als qualifiziert aus. Und dieses Zeugnis ist auch der Zugang zu den geschützten Probanetiketten. Denn erst nach der Freigabe durch das Institut kann der Konfektionär die zur Auszeichnung von Hitze- und Flammschutzbekleidung wichtigen Label bestellen. Auf diese Weise können sich alle Beteiligten auf den Schutz verlassen, der hinter der internationalen Marke Proban steht, verspricht Carrington.
Infos: www.carrington.eu.com