Kin­der­be­klei­dung si­cher ge­stal­ten (Teil 2): Grund­la­gen der Ri­si­ko­a­na­ly­se und -be­wer­tung - -

Kinderbekleidung gehört zu den am häufigsten im EU-Safety Gate (RAPEX-Datenbank) gemeldeten Produktgruppen. Im Jahr 2022 führten mechanisch-physikalisch begründete Risiken zu 134 Warnungen. 

Anforderungen an Kinderbekleidung: Norm DIN EN 14682

Mit der Norm DIN EN 14682 wurden Anforderungen an den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis 14 Jahren harmonisiert. Allerdings müssen Produktverantwortliche auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, auf ihr Gefahrenpotenzial hin prüfen. Denn sie können nach dem deutschen Produktsicherheitsgesetzes rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn Artikel nicht die Anforderungen erfüllen.

Risikoanalysen und -bewertungen durchführen

Die Verpflichtung, Risikoanalysen und -bewertungen durchzuführen basiert auf der EU-Gesetzgebung, die der ersten Seminarteil kurz vorstellt und erläutert. Die Entwicklung und das Spielverhalten von Kindern sind oft entscheidend für das Risiko und stehen im Mittelpunkt des zweiten Seminarteils. Im dritten Teil wird auf der Basis der RAPEX-Meldekriterien "hohes Risko" bzw. "ernstes Risiko" der Zusammenhang zwischen Auftretenswahrscheinlichkeit eines Unfalls und dem Schweregrad von Verletzungen hergestellt und an einem Produktbeispiel ausführlich erläutert.

Diese Inhalte erwarten Teilnehmer

  • Risikobewertung im rechtlichen Kontext
  • Abgrenzung Risiko, Gefahr und Schaden
  • Risikowahrnehmung
  • Methodik zur Risikobewertung Step-by-Step
  • Anwendungsbeispiel
  • vom Risiko zur Folgemaßnahme

Datum:
26.11.2026
Ort:
Bönnigheim

domain Veranstalter

Hohenstein Academy

Schlosssteige 1
74357 Bönnigheim

Telefon: +49 7143 2710
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