
Für Industriewäsche geeignet
Auf der A+A 2013 in Düsseldorf präsentierte Lenzing die Cellulosefaser Tencel für den Einsatz bei Industriewäsche. Durch Fasereigenschaften wie starkes Festigkeitsprofil, gute Feuchtigkeitsaufnahme, reduziertes Bakterienwachstum und gute hautsensorische Eigenschaften hat sich die Faser Tencel bei Arbeitsbekleidung in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Jetzt kommt noch eine weitere Dimension hinzu: Tencel-Arbeitsbekleidung in der Industriewäsche. Tests zeigten nach Unternehmensangaben, dass eine Gewebemischung Tencel/Polyester ideal für Industriewäsche geeignet ist. Diese Mischung soll hohe Gebrauchswerte und beste Optik nach vielen Waschzyklen garantieren. Tencel-Berufsbekleidung weist eine enorme Lebensdauer auf, so Lenzing. Auffallend sei die gute Farbechtheit gegenüber Standardware, wie Messungen zeigten. Ein weiterer Vorteil ist dem Unternehmen zufolge die Trocknungsgeschwindigkeit. Industrieversuche zeigten, dass Mischgewebe aus Tencel/Polyester gegenüber einem Standardgewebe um bis zu 25 Prozent schneller trocknen. Durch die kürzere Trocknungszeit kann Energie gespart und Aufbereitungskosten reduziert werden.
Wesentlich für die Akzeptanz von Berufsbekleidung bei den Trägern ist ihr Komfort. Besonders bei Mietwäsche wird häufig Gewebe mit hohem Polyesteranteil verwendet. Je höher aber der Anteil an synthetischen Fasern ist, umso mehr verliert das Bekleidungsstück an Komfort, so Lenzing. Mit Tencel gelinge es, Berufsbekleidung zu entwickeln, die einerseits industriewäschetauglich ist und andererseits dem Komfortanspruch des Trägers entspricht. Bei einer Beimischung von 35 Prozent Tencel zu Polyester kann laut Unternehmen der Komfort, im Speziellen die Feuchtigkeitsaufnahme, im Vergleich zu einem Standardprodukt verdoppelt werden.