
In 60 Minuten gewaschen
Die Reinigung von Schmutzfangmatten ist hart und aufwändig. Die schweren und großen Matten müssen einzeln erst geklopft und anschließend mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Danach sind sie zwar sauber, doch noch nicht trocken. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen entschied sich die Firma 2care für eine Hochleistungswaschmaschine und einen passenden Trockner von Stahl. 2care ist ein Tochterunternehmen der Hauck Gruppe, einem Anbieter von Gebäudedienstleistungen in Süddeutschland, und betreibt u.a. die Vermietung und professionelle Aufbereitung von Schmutzfangmatten.
110 kg Füllgewicht fasst die Waschmaschine mit dem Namen Atoll 1100 und je nach Größe können nun zehn oder mehr Matten gleichzeitig aufbereitet werden, verspricht der Hersteller. In 60 Minuten seien sie gewaschen und die Arbeit für die Beschäftigten sei deutlich leichter geworden. Daniel Hauck, einer der Geschäftsführer von 2care, sagt: „Die Matten werden extrem sauber. Selbst Matten, die stark verschmutzt oder schon lange im Einsatz sind, sehen wieder aus wie neu. Und der Flor wird so locker, dass er wieder jeden Schmutz auffangen kann.“ Jetzt können die Schmutzfangmatten der Kunden innerhalb eines Tages ausgetauscht werden und das bei bis zu 1.000 Matten pro Woche. Der extremen Belastung durch die schweren Matten und den Dauereinsatz stehen die Maschinen recht gelassen gegenüber, so der Hersteller. „Dafür wurden sie von uns konstruiert und gebaut“, sagt Werner Stahl, einer der für die Entwicklung zuständigen Geschäftsführer.
In der Waschschleudermaschine werden die Schmutzfangmatten gleichzeitig auch imprägniert. Dabei arbeite die Maschine ganz sanft. „Würde man ein anderes Waschprogramm einstellen, könnte man bis zur Seidenbluse alles waschen“, sagt Uwe Stahl, der Vertriebschef des Unternehmens, und ergänzt, dass die Maschinenwäsche wesentlich kostengünstiger für seinen Kunden sei.
Stahl weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch der Umweltschutz eine wichtige Rolle spielt. Bei der Entwicklung der Atoll-Baureihe (und der Serie der Hygienewaschmaschinen Divimat) wurde laut Stahl darauf geachtet, dass der Verbrauch von Wasser, Energie und Waschmittel vergleichsweise gering gehalten werden kann. Die Wascheffizienz durch sechs gelochte Schöpfrippen und das hydrodynamische Waschsystem sorgen ebenso dafür wie die eingebaute Wärmeisolierung. Und wenn die Waschmaschine einmal ausgedient hat, sei sie zu 100 Prozent recyclebar.
Infos: www.stahl-waeschereimaschinen.de