Innovativer Schutz gegen Flammen
Die Marke S-Gard der Hubert Schmitz GmbH präsentierte mehrere Innovationen auf der A+A 2013 in Düsseldorf. So arbeitet das Unternehmen zurzeit an einer neuen Bekleidungsserie für Feuerwehren und zeigte den Prototyp auf der Fachmesse. Dank neu entwickelter Materialien sei die Serie extrem atmungsaktiv und verhindere so die Überhitzung des Körpers - und das auch nach vielen Waschvorgängen, verspricht der Hersteller. Die Strapazierfähigkeit des Obermaterials soll deutlich höher sein als bei herkömmlichen Außengeweben. Der moderne Schnitt mit Einsatz von Bewegungsfalten und vorgeformten Teilstücken sowie die zahlreichen Extras sollen der neuen Serie guten Tragekomfort und Bewegungsfreiheit verleihen.
Die neue Schutzbekleidungsserie „ Advance-Progress“ gehört laut S-Gard zu den Basismodellen für die Feuerwehr. Der bewährte dreilagige Aufbau mit hochwertiger „Gore-Tex Fireblocker“-Membrane und einer leichten textilen Isolationslage sowie zahlreichen Features ist in Schwarz-Blau und Gold erhältlich.
S-Gard sicherte sich mit der neuen Arcgard-Serie den „DuPont Nomex Innovation Award“. Dieser Preis wird für Produkte verliehen, die die folgenden vier Kriterien erfüllen: Das Produkt muss sich deutlich von bestehenden Lösungen unterscheiden, spezifische Kundenanforderungen adressieren, ein innovatives Design oder eine innovative Systemintegration bieten und über besondere Leistungs- oder Funktionseigenschaften verfügen. Durch das spezielle zweilagige „Ibena Arc“-Gewebe aus DuPont Nomex, ist die Arcgard-Serie nach Herstellerangaben bei hoher Schutzfunktion leicht und angenehm zu tragen, bietet gute Trageeigenschaften und Bewegungsfreiheit. Mit einem hydrophilen Nomex-Futterstoff soll sogar Klasse 2 erreicht werden. Die Serie bietet Flammschutz, Schweißerschutz, Antistatik und Störlichtbogenschutz.
Eine weitere Neuheit ist die sportlich geschnittene, multifunktionale Highgard-Serie. Bisher war laut S-Gard Schutzbekleidung mit Flammschutz nur in Gelb erhältlich. Mithilfe eines neuen Verfahrens wurde die Highgard-Serie nun auch in fluoreszierendem Orange auf den Markt gebracht. Das besondere Design der Serie wurde dem Hersteller zufolge beim deutschen Patent- und Markenamt als Geschmackmuster eingetragen. „Uns waren bei der Entwicklung neben dem hohen Tragekomfort und den Schutzeigenschaften auch andere Dinge sehr wichtig. Zum Beispiel sind die Reflexstreifen aufwändig in die Nähte geführt. Sollte also nach mehreren Einsatzjahren ein Reflexstreifen ausgetauscht werden, so ist die Instandsetzung wesentlich wirtschaftlicher durchzuführen als bei ähnlichen Produkten auf dem Markt. Selbstverständlich sind die Produkte auch für die Industriewäsche geeignet“, sagt Bruno Schmitz, einer der beiden Inhaber der Hubert Schmitz GmbH. Seit dem Gründungsjahr 1887 setzt die Hubert Schmitz GmbH auf langlebige Qualitätsprodukte in den Bereichen Berufs- und Schutzbekleidung sowie Feuerwehrschutzbekleidung. Aktuell erweitert das Unternehmen die Firmenräume sowie den Laborbereich am Hauptstandort Heinsberg.
