Schöffel Gruppe Jakob Schöffel übernimmt die Führung

Der Vater Peter Schöffel übergibt an seinen Sohn Jakob. Was der Führungswechsel beim Outdoorbekleidungs- und Workwear-Unternehmen bedeutet.

Peter (li.) und Jakob Schöffel.
Peter (li.) und Jakob Schöffel. - © Schöffel Gruppe

Generationenwechsel bei der Schöffel Gruppe: Jakob Schöffel hat als Inhaber der achten Generation die Führung des traditionsreichen Familienunternehmens zum 1. Februar 2025 übernommen. Damit setzt Schöffel seine über 200-jährige Geschichte als Outdoor-Bekleidungsanbieter fort.

„Schöffel ist für mich mehr als nur ein Unternehmen – es ist ein Teil meiner DNA", sagt Jakob Schöffel. "Ich bin Outdoor-Mensch durch und durch, und diese Leidenschaft lasse ich in die tägliche Arbeit einfließen." Gleichzeitig schätze er die Möglichkeit in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. "Ich habe gemerkt, dass ich die meisten Freiheiten zum Gestalten hier habe und werde die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens fortschreiben."

Jakob Schöffel, der nach seinem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre internationale Erfahrungen bei einem Double-Degree Master-Programm sammelte, bringt nicht nur fundiertes akademisches Wissen, sondern auch Einblicke aus der Praxis mit. In der Trendforschung und als Analyst in Beratung und Venture Capital setzte er sich intensiv mit globalen Trends und nachhaltigen Geschäftsmodellen auseinander – Kompetenzen, die er nun in die Schöffel Gruppe einbringen will.

Peter Schöffel hat Unternehmen diversifiziert

Peter Schöffel hat die Schöffel Gruppe in den vergangenen drei Jahren diversifiziert und auf zukünftiges Wachstum ausgerichtet. Das Unternehmen fokussiert sich auf drei Märkte: Schöffel SPORT konzentriert sich auf Sportbekleidung in den Bereichen Outdoor, Ski und Bike, Schöffel TEC ist im öffentlichen Ausschreibungsgeschäft für staatliche Behörden tätig. Schöffel PRO bedient den Markt für funktionelle Arbeitsbekleidung und Firmenkunden.

„Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, dass Jakob jetzt die Gruppenführung übernimmt und damit die Übergabe von der siebten auf die achte Generation vollzogen ist. Mit jedem Generationenwechsel kommen neue Impulse: Jakob bringt frische Ideen mit und versteht, was Familienunternehmen bedeutet“, kommentiert Peter Schöffel den Führungswechsel.

Drei Markteinheiten SPORT, TEC und PRO

Die drei Markteinheiten SPORT, TEC und PRO sind Jakob Schöffel in seiner neuen Rolle unterstellt. Dabei wird die strategische Ausrichtung der Schöffel Gruppe so gestaltet, dass zukünftige Übergaben im Rahmen des aktuellen Generationenwechsels als Basis für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung dienen.

Das sagen die drei Markteinheitsleiter:innen zum Generationenwechsel:

Stefan Merkt, Geschäftsführer Schöffel SPORT: „Mit Jakob an der Spitze setzt Schöffel weiterhin auf Engagement für Partnerschaft und Qualität. Gleichzeitig bringt er frische Impulse mit, um das Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln. Unser Anspruch ist es, unsere Partner weiterhin bestmöglich zu unterstützen – mit starken Produkten, klarem Markenkurs und einer zukunftsgerichteten Strategie.“

Schöffel. Thomas Bräutigam
Thomas Bräutigam, Geschäftsführer Schöffel PRO. - © Schöffel Gruppe

Nicole Prell, Prokuristin Schöffel TEC: „Als innovativer Entwicklungspartner für staatliche Kunden wird unsere Kompetenz in der textilen Ausstattung sehr geschätzt. Sie ist geprägt von Material- und Fertigungs-Know-how bei hochfunktioneller und qualitativ anspruchsvoller Bekleidung. Wir möchten Schöffel TEC noch mehr Kraft verleihen und mit einem neuen Set-up sowie frischen Wind durch Jakob weiter vorantreiben.“

Thomas Bräutigam, Geschäftsführer Schöffel PRO: „Schöffel PRO denkt mit funktioneller und individualisierbarer Workwear Arbeitsbekleidung neu. Unseren Handwerks- und Industriekunden liefern wir darüber hinaus echte Mehrwerte wie, Differenzierung, Employer Branding, Markentransfer, Wertschätzung und Nachhaltigkeit. Auch mit Jakob an der Spitze der Schöffel Gruppe bleibt unser Fokus klar. Gemeinsam werden wir den Wachstumskurs von Schöffel PRO weiter fortschreiben.“