Markt und Zahlen JENSEN-GROUP meldet Rekordumsatz für 2025

Die Jensen-Group hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordumsatz von 540,8 Millionen Euro erzielt. Das Wachstum von 19,3 Prozent stützt sich auf die Expansion in Amerika und Asien, die Übernahme von GA Braun sowie Investitionen in Automatisierung und Robotik.

Die Jensen-Group blickt auf ein Rekordjahr 2025 zurück – mit einem Umsatzplus von 19,3 Prozent und einer Reihe strategischer Übernahmen.
Die Jensen-Group blickt auf ein Rekordjahr 2025 zurück – mit einem Umsatzplus von 19,3 Prozent und einer Reihe strategischer Übernahmen. - © JENSEN-GROUP

Nach eigenen Angaben hat die Jensen-Group im Geschäftsjahr 2025 sowohl beim Umsatz als auch bei der Profitabilität neue Höchstwerte erzielt. Der Umsatz stieg demnach auf 540,8 Millionen Euro – ein Plus von 19,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen führt das Ergebnis auf einen starken Auftragsbestand zu Jahresbeginn sowie einen soliden Auftragseingang im gesamten Geschäftsjahr zurück.

Automatisierung und KI als Wachstumstreiber

Die Jensen-Group hat laut eigener Darstellung in den vergangenen Jahren gezielt in Automatisierung, Robotik und digitale Lösungen investiert. Intelligente Systeme, KI-gestützte Technologien und datenbasierte Services würden zunehmend fester Bestandteil moderner Wäschereibetriebe, so das Unternehmen. Parallel dazu liefen Erneuerungsprogramme für die Kernprodukte, die Zuverlässigkeit, Effizienz und Lebenszyklusleistung der Anlagen verbessern sollen.

CEO Jesper Munch Jensen erklärte dazu: „Indem wir messbaren Mehrwert in der Wäscherei schaffen, tragen wir direkt zum Erfolg unserer Kunden bei." Diese Partnerschaften hätten Jensen als eine der führenden Marken der Branche positioniert.

Expansion in Amerika und Asien

Erheblich zum Wachstum beigetragen hat laut Jensen-Group die sogenannte „Go West"-Strategie. Die Umsätze in Amerika seien auf ein bislang unerreichtes Niveau gestiegen. Verstärkt werde die Marktposition durch die Übernahme von GA Braun, einem nordamerikanischen Anbieter von Wäschereitechnik. Die Akquisition soll sowohl die technologische Kompetenz als auch die Präsenz im nordamerikanischen Markt ausbauen.

Gleichzeitig gewinne die „Go East"-Strategie an Dynamik, teilt das Unternehmen mit. Über das Joint Venture Inax – eine Kooperation mit dem japanischen Unternehmen Miura – sowie den systematischen Ausbau der Vertriebs- und Serviceorganisationen in Asien und im Nahen Osten wolle die Gruppe ihre regionale Kundennähe stärken. Innerhalb der vergangenen drei Jahre habe die Jensen-Group nach eigenen Angaben ihre globale Produktionskapazität mehr als verdoppelt. Erweitert wurden demnach Fertigungsstandorte in Dänemark, Schweden, China, den USA und Japan.

Ausbau des Service- und Aftermarket-Geschäfts

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Jensen-Group laut ihrem Bericht auf den Ausbau des Servicegeschäfts. Durch die Digitalisierung von Prozessen und die Nutzung der installierten Maschinenbasis sollen wiederkehrende Umsätze gesteigert und Kunden über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen unterstützt werden. Im Jahr 2025 habe das Unternehmen seine Aftermarket-Position weiter ausgebaut. Die Weiterentwicklung der Marke Maxi-Press, ergänzt durch gezielte Zukäufe, stärke die globale Serviceplattform und erweitere die Kompetenzen bei Verbrauchsmaterialien und Lebenszyklusunterstützung, so die Gruppe.

Ausblick auf 2026

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 gibt sich die Jensen-Group zuversichtlich. Das Unternehmen verweist auf einen soliden Auftragsbestand und eine stabile Projektpipeline. Strategisch wolle man den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und weiter in Innovationen sowie den Ausbau der globalen Service- und Produktionsplattform investieren.