
Kleidung per Knopfdruck
In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Metalprogetti bietet Multimatic maßgeschneiderte Anlagen zum Annehmen, Sortieren, Lagern und Ausgeben von Berufsbekleidung an. Ausgestattet sind diese mit vier Einlesestationen, einer Lagerkapazität von 500 bis 5.000 Textilien und mit bis zu zehn Aussortierstationen. Die Anlage verfügt über eine PC-Steuerung mit Anbindungsmöglichkeiten an vorhandene Betriebsprogramme. Auch ein Drucker für Lieferscheine und Betriebsprotokolle ist in die Anlage integriert. Die Lösung kann an die vorhandenen Räumlichkeiten und Betriebsparameter angepasst werden.
Das Klinikum Leverkusen hat Multimatic bereits mit einer solchen Anlage zur Verwaltung und Lagerung der Berufsbekleidung inklusiv automatischer Annahme und Ausgabe beliefert. Diese besteht aus einem Speicherband für 2.400 Textilien und zwei Ausgabe-bändern für je 1.300 Bekleidungsstücke. Zur Identifizierung der Ware sind diese mit RFID-Chips gekennzeichnet und nur anonymen Angaben zu Art und Größe wurden darauf gespeichert.
Die Textilien werden manuell und wahllos auf die Eingabestrecke des Speicherbandes gehängt und somit automatisch dem Speicherband übergeben. Das System registriert die Position der Artikel auf dem Speicherband und hängt jeweils Kittel und Hose der gleichen Größe zusammen. Das Sortierband übergibt auf Anfoderung die Teile sortiert an die beiden Ausgabebänder. Diese fordern die Teile vom Sortierband automatisch an, sobald Platz frei ist.
Um die Berufsbekleidung zu erhalten, meldet sich der Mitarbeiter des Klinikims Leverkusen mit seiner Benutzerkarte an einem der beiden Abholterminals an. Auf der Karte sind diejenigen Artikel und Größen gespeichert, die der Benutzer abholen darf. Auf dem Touchscreen werden auch nur diese Textilien zur Wahl angeboten. Die Person wählt aus, was abgeholt werden soll. Die ,Bestellung‘ wird in den Ausgabeschacht gefahren und der Benutzer nimmt sie vom Kleiderbügel ab. Automatisch werden die leeren Bügel in einen geschlossenen Sammelbehälter abgeworfen.
Außer den Abholterminals ist im Klinkum auch ein Rückgabeterminal für Schmutzware installiert. Hier wirft der Mitarbeiter das Textil in einen Rückgabeschacht, welches anschließend per Luftdruck in einen Wäschecontainer geblasen wird. Auf dem Weg dorthin passiert dieses eine ringförmige Antenne, die die Informationen vom Chip einliest. Wie der Anbieter erläutert, kann nur durch Blasen das Wäscheteil geöffnet und der Chip freigelegt werden. Somit würde die Sicherheit beim Lesen erhöht werden. Beschädigte Textilien können auf Knopfdruck in einen separaten Container gesteuert werden.
Infos: www. multimatic.de